Basketballer treffen eine Entscheidung mit Weitblick

dzHohe Corona-Infektionszahlen

Erschreckenderweise steigen die Corona-Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen weiter an. Die Basketballer ziehen deshalb erste gravierende Konsequenzen.

Kreis Unna

, 22.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Zahl der Kreise und kreisfreien Städte, die einen Inzidenzwert über 50 und mehr haben nehmen zu. Die Gefahr, dass Personen am Basketball teilnehmen und nicht wissen, dass sie infektiös sind, nimmt gleichermaßen zu. Die Wahrscheinlichkeit von Quarantänen nach einem Spiel steigt. Deshalb hat der Westdeutsche Basketball-Verband jetzt eine wichtige Entscheidung getoffen.

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Die Basketballer verschieben ihren Saisonstart komplett in das nächste Jahr. Einen konkreten Termin für die Aufnahme des Betriebs gibt es noch nicht. Das hängt auch von der Corona-Entwicklung ab.

In einer Pressemitteilung heißt es: „Nur wenn das Infektionsgeschehen auf einem niedrigen Niveau bleibt, hat der Basketball eine Chance, in allen Ligen einen Spielbetrieb zu gestalten. Viel wichtiger noch ist aber, dass die Vereine einen Trainingsbetrieb durchführen können. Nur so kann vermieden werden, dass sich Spieler von unserer Sportart abwenden. Es gilt aber auch, die Ängste und Sorgen der Spieler vor Infektion wie auch vor einer Quarantäne zu berücksichtigen und zu respektieren. Vor diesem Hintergrund ist es schwer vorstellbar, dass wir am 31. Oktober mit der Saison beginnen können.“

Saisonstart der Basketballer wird in den Januar 2021 verschoben

Dem Präsidium bleibe in der aktuellen Situation keine andere Möglichkeit, die Saison bis zunächst Januar 2021 zu verschieben. „Vielleicht sind dann die Infektionszahlen so, dass ein verkürzter Spielbetrieb bis Juni 2021 stattfinden kann. Für den Bereich der Regionalligen im Seniorenbereich findet noch eine Abstimmung mit den betroffenen Vereinen statt“, heißt es weiter.

Dennoch sei es für den Basketball ganz wichtig zumindest den Trainingsbetrieb in den Vereinen aufrechtzuerhalten. Die Möglichkeit, bis zum Saisonstart Freundschaftsspiele auszutragen, bleibe jedem Verein, jeder Mannschaft natürlich unbenommen, heißt es in der Erklärung des Westdeutschen Basketball-Verbandes.

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