Außenseiter setzt sich bei den Kreismeisterschaften die Hallen-Krone auf

dzFußball

15 Frauenteams kämpfen am Samstag in der Hellweghalle um die Kreismeisterschaft. Am Ende setzt sich ein A-Kreisligist durch.

Kreis Unna

, 19.01.2020, 17:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Frauen des A-Kreisligist TuS Germania Lohauserholz haben sich am Samstag in der Hellwegsporthalle den Titel des Hallenfußball-Kreismeisters gesichert. Im Finale wurde der Hammer SC, der in der gleichen Liga um Meisterschaftspunkte kämpft, mit 2:0 bezwungen.

Insgesamt 15 Mannschaften, die in drei Vorrundengruppen aufgeteilt wurden, traten zu den Titelkämpfen, die nach Futsal-Regeln ausgetragen wurden, an. Der Erst- und Zweitplatzierte jeder Gruppe sowie die zwei besten Gruppendritten qualifizierten sich für die Zwischenrunde. Das gelang dem ranghöchsten Verein, dem Landesligisten BSV Heeren, ebenso wie dem Bezirksligisten Hammer SpVg und Vorjahressieger RW Unna. Hinzu kamen Germania Flierich-Lenningsen, Germania Lohauserholz, Hammer SC und den beiden besten Dritten SuS Rünthe und SV Frömern.

Außenseiter setzt sich bei den Kreismeisterschaften die Hallen-Krone auf

Der TuS Lohauserholz darf sich nun Hallenfußball-Kreismeister nennen. © Thorsten.Niemann

Die Zwischenrunde, in zwei Vierergruppen ausgetragen, beendeten der BSV und RWU auf dem ersten Platz. Ebenfalls das Halbfinale erreichten Germania Lohauserholz und Hammer SC. Der BSV unterlag zunächst dem Hammer SC mit 2:3 nach Sechsmeterschießen und auch RW Unna musste sich geschlagen geben. Lohauserholz hatte die Nase mit 2:1 vorn. „Die Niederlage war unglücklich, denn den zweiten Gegentreffer haben wir in der letzten Spielminute kassiert“, berichtet Andreas Weiß, Abteilungsleiter der RWU-Fußballfrauen. Die Partie um Platz drei wurde im Sechsmeterschießen ausgetragen. Da hatte der BSV Heeren durch den 8:7-Erfolg das glückliche Ende für sich. Die Hallenkrone durfte sich Germania Lohauserholz durch einen 2:0-Erfolg nach Sechsmeterschießen aufsetzen.

Erstmals wurden die Frauen-Kreismeisterschaften nach den Futsal-Regeln ausgetragen. Und das funktionierte auf Anhieb recht ordentlich. Großen Anteil daran hatten die Schiedsrichter, denen Andreas Weiß ein besonderes Lob spendete. „Die haben nicht nur sehr gut gepfiffen, sondern den Spielerinnen bei Bedarf auch die Regeln erklärt. Die waren offensichtlich noch nicht allen bekannt. Das hat zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen“.

Thomas Gebhardt, Trainer des BSV Heeren, sah das nicht ganz so: „Die Futsal-Regeln mit Spielen auf kleine Handballtore sind aus meiner Sicht unattraktiv. Das war heute keine Werbung für den Hallen- und Frauenfußball“. Mit der Leistung seines Teams war er aber durchaus zufrieden. „Die Mädels haben alles gegeben. Von den besten vier Teams hätte jeder gewinnen können, da spielte auch das Glück eine kleine Rolle.“

Ausrichter RW Unna durfte auf jeden Fall sehr zufrieden sein. Die Spiele verliefen wohltuend fair und Verletzungen blieben weitgehend aus. Auch mit dem Besuch konnten die Rot-Weißen zufrieden sein. „Wir haben 350 zahlende Zuschauer gezählt“, so noch einmal Weiß.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball
Trainer im Kreis Unna sind sich einig: Kopfballtraining im Jugendbereich nur gut dosiert
Meistgelesen