Aufsteiger SC Fröndenberg-Hohenheide peilt direkt den Durchmarsch in die Kreisliga A an

dzFußball

Als Drittplatzierter der C-Liga ist der SC Fröndenberg-Hohenheide am Ende noch in die Kreisliga B aufgestiegen. Dort aber setzt sich das Team das höchste Ziel: Den erneuten Aufstieg.

Kamen

, 28.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war vor allem der Quotientenregel zu verdanken, dass der SC Fröndenberg-Hohenheide in der kommenden Saison in der Kreisliga B spielen darf. Als Herbstmeister griff somit die Aufstiegsoption für die Truppe von der Ruhr, die somit die Planungen für die neue Spielzeit forcieren kann. Und in der neuen Saison soll möglichst noch der neue Sportpark Ruhr mit Kunstrasen fertiggestellt sein.

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Sportlich will der Sport-Club möglichst rasch wieder zu alter Stärke finden. Mit Trainer Sedat Sener, der zusammen mit Valter Jesus Viera ein Trainergespann bildet, hat der Club einen erfahrenen Coach an der Seitenlinie. Sener hat in seiner Jugendzeit bei Arminia Bielefeld und RW Ahlen in der A-Junioren-Regionalliga gespielt. Der ehemalige Trainer des VfL Bochum - Ismail Atalan - trainierte den Fröndenberger Coach Sener bei Roland Beckum, bevor es nach Holzwickede in die Westfalenliga ging.

„Das Ende des Ascheplatzes ist absehbar und der Verein lässt mir viel Spielraum.“
Sedat Sener, Trainer SC Fröndenberg-Hohenheide

Die Erfahrung zahlt sich aus: Sedat Sener ist gleich im ersten Trainerjahr beim Sport-Club in die Kreisliga B aufgestiegen. Und der Trainer bleibt. „Ich will hier etwas aufbauen, Spieler weiterentwickeln Das Ende des Ascheplatzes ist absehbar und der Verein lässt mir viel Spielraum“, sagt der Trainer.

Mirco Scheeing stellt sich wieder als Torhüter zur Verfügung

In der neuen Saison muss der Coach ohne Niklas Witte (FC Overberge) und Ali Aktas (Tura Bergkamen auskommen. Doch die ersten neuen Spieler stehen auch an der Ruhr bereits fest. So stellt sich auf der Torhüterposition wieder Mirco Scheiing zur Verfügung. Zudem kommt Abwehrspieler Denis Rebeca Martins von Westfalia Rhynern II aus der Bezirksliga nach Fröndenberg. Dessen Bruder Daniel spielt bereits für den SC Fröndenberg-Hohenheide.

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Und es bleibt familiär im Sport-Club: Trainer Sedat Sener konnte nämlich auch seinen Cousin Abdullah Sener vom Lüner SV für den SC gewinnen. Der 23-Jährige soll die Fäden im Mittelfeld ziehen. Als hoffnungsvolles Talent gilt zudem Erik Bzyl, der von den A-Junioren des BSV Menden kommt. Der 1,90-Abwehrspieler soll der Defensive mehr Stabilität verleihen.

Weitere Verstärkungen sind an der Ruhr in Planung

Wie der Vorsitzende des SC Fröndenberg-Hohenheide - Pal Delia - erklärt, werde der Verein noch Gespräche mit weiteren Neuverpflichtungen führen. „Wir sind in unseren Planungen recht weit und hoffen, demnächst weitere Verstärkungen vermelden zu können“, sagt der 65-Jährige, der nach eigenen Angaben schon 897 Spieler vermittelt hat. Nunmehr gelte es, Trainingsmöglichkeiten zu finden und den Zusammenhalt der Mannschaft zu fördern. Dazu habe der Verein bereits ein Trainingslager im August in Winterberg geplant. Ob das in der Corona-Phase bezogen werden kann, ist jedoch noch offen. Delia: „Wir werden sehen und sind auf alles vorbereitet.“

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