ASV Hamm trifft auf eine „schwer kalkulierbare Abwehr“

Handball

Handball-Zweitligist ASV Hamm ist am Samstag wieder einmal in der heimischen Arena gefordert. Diesmal geht es gegen eine „schwer kalkulierbare Abwehr“, wie Trainer Lerscht weiß.

Hamm

, 20.11.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
ASV Hamm Jan Brosch

Jan Brosch und der ASV Hamm treten am Samstagabend gegen den HC Elbflorenz Dresden an. © Henning Wegener

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Fans des ASV Hamm-Westfalen bisher im Rahmen der aktuellen Englischen Woche der 2. Handball-Bundesliga. Denn dem überragenden 33:23-Heimerfolg gegen den ThSV Eisenach folgte am Mittwoch eine ernüchternde 27:21-Auswärtsniederlage beim TuS Ferndorf. Nun wollen die Westfalen am Samstag (Anwurf 19:15 Uhr) die Woche mit einem Heimsieg gegen den HC Elbflorenz Dresden erfolgreich beenden und den Kontakt zu den Spitzenteams halten.

Die Rollen sind eindeutig verteilt: Die Gäste erst einmal in dieser Saison einen doppelten Punktgewinn gefeiert – dies allerdings durchaus eindrucksvoll beim 21:27-Auftaktsieg zu Gast beim TuS Nettelstedt-Lübbecke. Danach gab es noch ein 33:33 in Hüttenberg, anschließend gingen die Dresdener dreimal leer aus. „Der HC stellt seine Gegner vor unglaublich viele Aufgaben“, zollte ASV-Trainer Michael Lerscht dem kommenden Gegner dennoch viel Respekt. „Das Abwehr ist schwer kalkulierbar, Dresden spielt sehr antizipativ, sehr offensiv und aktiv“, so Lerscht weiter. Wichtig sei es, gegen diese Gegner konzentriert zu agieren, nicht in Fallen zu laufen und schnell und geordnet im Rückzugsverhalten zu agieren.

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Personell sah die Situation bei Westfalen vor dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag weitgehend unverändert im Vergleich zu den Spielen gegen Eisenach und Ferndorf aus. Neben dem Langzeitverletzten Merten Krings, mit dessen Rückkehr die ASV-Fans aber in den nächsten Wochen rechnen dürfen, steht lediglich hinter dem Einsatz von Mittelmann Sören Südmeier noch ein kleines Fragezeichen. „Darüber entscheiden wir aber am Samstag kurzfristig“, hofft Lerscht auch beim Mittelmann ähnlich wie bei Fabian Huesmann auf Entwarnung. Huesmann war am Mittwoch nach einem schmerzhaften Zusammenprall in der Schlussphase ausgewechselt worden, ist aber Samstag wieder einsatzfähig.

Anwurf für die Partie ist Samstag um 19:15 Uhr, Zuschauer sind erneut nicht in der Arena zugelassen.

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