ASV Hamm beklagt hohen Einnahmeverlust

dzHandball

Handball-Zweitligist ASV Hamm Westfalen tritt am Samstagabend gegen Dessau-Roßlauer HV an - allerdings in einer leeren Arena. Die Einnahmeverluste sind bislang hoch.

Hamm

, 24.10.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch das dritte Heimspiel der Saison wird ohne Zuschauer stattfinden. Dies vermeldet der ASV Hamm-Westfalen erwartungsgemäß wegen der weiterhin zu hohen Infektionszahlen in Hamm.

„Dadurch, dass der RKI-Wert weiter oberhalb von 50 Infektionen liegt, ist es uns nicht erlaubt vor Zuschauern zu spielen“, teilten die Geschäftsführer Franz Dressel und Thomas Lammers mit. „Wir erfahren viel Zuspruch und Rückhalt durch unsere Partner, den Sponsoren und unsere Fans. Gemeinsam fiebern wir dem Zeitpunkt um so mehr entgegen, an dem wir wieder gemeinsam unsere Mannschaft in der

Arena unterstützen können“, betonte Lammers. Eine Unterstützung, die für die Westfalen wie auch alle anderen Zweitligisten größte Bedeutung hat. „Der wirtschaftliche Schaden nimmt durch jedes Geisterspiel weiter zu“, betonte Franz Dressel. Durch die dann drei Heimspiele sei bereits ein Einnahmeverlust von etwa 100.000 Euro entstanden, so Dressel.

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Immerhin läuft es sportlich perfekt für den ASV - aus den bisherigen vier Spielen holten die Westfalen die Maximalausbeute von acht Punkten. Daran will die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht am Samstag im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Dessau-Roßlauer HV unbedingt anknüpfen - auch ohne Fans im Rücken. „Das können wir ohnenhin nicht beeinflussen, blenden das also in der Vorbereitung aus. Das ist uns bisher gut gelungen und wird uns wieder gelingen“, so Lerscht. Anwurf am Samstag ist um 19.15 Uhr. Hier geht´s zum kostenlosen Livestream.

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