ASV-Abwehrmann Jan Brosch blockt Bietigheim ab

Handball

Der ASV Hamm Westfalen startet mit einem Sieg in die neue Zweitliga-Saison. Jan Brosch hatte daran großen Anteil.

Hamm

27.08.2019, 13:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
ASV-Abwehrmann Jan Brosch blockt Bietigheim ab

Jan Brosch legte in Bietigheim vor allem in der Defensive einen sauberen Job hin. © Henning Wegener

2. Bundesliga: BBM Bietigheim - ASV Hamm-Westfalen 18:27 (9:15)

Der ASV Hamm-Westfalen hat die Heimfestung der SG BBM Bietigheim zum Start in das neue Spieljahr der 2. Handball-Bundesliga erfolgreich eingenommen. Noch nie hatten die Westfalen in den zurückliegenden Zweitliga-Jahren auch nur einen Zähler in der auswärtigen Schwaben-Arena gewonnen - jetzt wurde der selbst ernannte Aufstiegsfavorit aus Baden-Württemberg vom ASV mit einer 18:27 (9:15) Niederlage überrollt.

„Wir hatten richtig Bock auf den Liga-Start, Kay Rothenpieler hat unter der Woche intensiv mit uns gearbeitet und dementsprechend haben wir keinen einzigen Ball verloren gegeben“, analysierte der mit sieben Treffern erfolgreichste Hammer Werfer Fabian Huesmann nach der siegreichen Partie. Doch eine gute Vorbereitung und Ehrgeiz alleine waren nicht die einzigen Trümpfe, die der ASV im Schwabenland in die Waagschale werfen konnte. Mit Markus Fuchs und Jan Brosch im zentralen Mittelblock präsentierte Hamm eine bärenstarke Abwehr, zudem stand wieder einmal mit Felix Storbeck ein absolut sicherer Rückhalt im Kasten. „Störte“ wehrte schon die ersten drei Versuche der Gastgeber erfolgreich ab- auch insgesamt knüpfte er nahtlos an seine Klasse- Leistung aus dem Pokaltreffen gegen Eintracht Minden an. Ein grandioses Debut feierten auch die Hammer Neuzugänge Merten Krings, Marten Franke und Ivar Stavast. Satte 11 Treffer gingen auf ihr Konto, ein klares Indiz dafür, dass die Rothenpieler-Sieben an Qualität enorm hinzu gewonnen hat.

„Wir alle können stolz auf unseren Auftritt sein. Wir wussten, dass wir eine stabile Deckung gegen Bietigheim stellen müssen und das ist uns auch gelungen. Zudem hat Störte im Tor absolut nichts anbrennen lassen. Das Spiel haben wir 60 Minuten lang kontrolliert doch diese Leistung müssen wir nun auch in den nächsten Spielen zeigen“, freute sich der ASV-Coach Rothenpieler.

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