Amateursport: Verbände müssen ihre Lobbyarbeit verbessern

dzSportpolitik

Vereine sind eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Eine wesentliche Rolle in der Politik scheinen sie indes nicht zu spielen.

Kreis Unna

, 01.12.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass der Amateursport in der Erklärung der Bundesregierung zur Coronakrise noch nicht einmal erwähnt wurde, ist natürlich auch dem Kreissportbund (KSB) aufgefallen. „Es ist schon erstaunlich und liegt wohl auch daran, dass die Lobbyarbeit der Verbände gegenüber der Politik nicht ausreicht“, sagt Matthias Hartmann, Geschäftsführer des KSB. Dabei sind allein im Kreis Unna fast 100.000 Menschen in Vereinen organisiert und die sind von der Pandemie in der Form betroffen, dass sie ihrem Hobby schon seit Wochen und Monaten nicht mehr nachgehen können. Hartmann legt Wert auf die Feststellung, dass es angesichts der hohen Infektionszahlen natürlich Einschränkungen geben muss. Aber: „Es ist nur schwer einsehbar, dass Kinder morgens in die Schule müssen, sich aber am Nachmittag nicht zu gemeinsamen Sport treffen dürfen, der natürlich unter den erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen stattfinden muss.“

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