Amateurfußball: So läuft in der kommenden Saison der Auf- und Abstieg

dzFußball

Der Verbands-Fußball-Ausschuss hat die Regelung für die Auf- und Abstieg herausgegeben. Dabei hat es einige Überraschungen gegeben.

Kreis Unna

, 05.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund vier Wochen vor dem geplanten Saisonstart am 6. September gibt es nun endgültig Klarheit darüber, wie der Auf- und Abstieg bei den Amateurfußballern in der Saison 20/21 laufen wird. Der Fußball-und Leichtathletikverband hat nämlich dazu die Regelungen bekannt gegeben.

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In der Oberliga Westfalen, sportliche Heimat des Holzwickeder SC, sind sowohl der Meister als auch der Tabellenzweite für den Aufstieg in die Regionalliga qualifiziert. Die fünf Tabellenletzten steigen in die Westfalenliga ab. Bei drei Absteigern aus der Regionalliga West und anderen übergeordneten Ligen müssen die sechs Tabellenletzten den Gang in die Westfalenliga antreten. Bei vier oder mehr übergeordneten Rückkehrern erhöht sich die Zahl der Absteiger auf sieben.

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In der Landesliga (3), wo der SuS Kaiserau um Meisterschaftspunkte kämpft, steigt der Meister in die Westfalenliga auf. In der Abstiegsthematik läuft es wie folgt: In der Staffel mit 18 Mannschaften steigen die fünf Letztplatzierten zur Bezirksliga ab. In der Staffel mit 17 teilnehmenden Teams beläuft sich die Anzahl der Absteiger auf vier.

Der Meister jeder Bezirksliga-Staffel steigt zur Landesliga auf. In den Staffeln mit 18 Mannschaften steigen die fünf Tabellenletzten in die Kreisliga A ab. Bei den Staffeln mit 16 Mannschaften sind es jeweils die vier letztplatzierten Teams.

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Dem Fußballkreis Unna stehen wie bisher 1,5 Aufstiegsplätze zur Bezirksliga zu. Das bedeutet: Die Meister der A (1) und A (2) treten zunächst zu einem Entscheidungsspiel an. Der Sieger steigt in die Bezirksliga auf. Der Verlierer muss dann zu weiteren Entscheidungsspielen (Hin- und Rüpckspiel) ran. der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) hat festgelegt, dass der Vertreter des Kreises Unna/Hamm gegen den Vertreter des Kreises Bielefeld spielt und dabei zunächst Heimrecht genießt. Die weiteren Aufstiegsplätze verteilen sich wie folgt: Kreis Dortmund 2,5 Aufsteiger; Je 2 Aufsteiger die Kreise Bochum, Recklinghausen, Münster und Ahaus/Coesfeld; Je 1,5 Aufsteiger die Kreise Siegen/Wittgenstein, Unna/Hamm, Paderborn, Bielefeld, Gelsenkirchen, Hagen und Höxter; Je 1 Aufsteiger die Kreise Hochsauerlandkreis, Olpe, Tecklenburg, Steinfurt, Herne, Lübbecke, Herford, Iserlohn, Gütersloh, Lemgo, Minden, Lippstadt, Detmold, Soest, Arnsberg, Lüdenscheid und Beckum.

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Reinhold Spohn, Vorsitzender des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA), betont: „Es war eine komplexe Aufgabe mit dem Ziel, die Zahl der Staffeln innerhalb von zwei Jahren wieder auf den Vor-Corona-Stand zurückzuführen.“ Der Ausschuss ist davon überzeugt, mit der vorliegenden Auf- und Abstiegsregelung den Weg dafür zu ebnen.

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