Aaron Grosser erwischt „falsches“ Hinterrad

dzRadsport

Aaron Grosser vom RSV Unna hat sich für die deutsche Meisterschaft im Straßenrennen eine Menge vorgenommen. Es läuft auch bis kurz vor Schluss alles nach Plan, der Spurt muss entscheiden. Doch dann entscheidet sich der Unnaer für das „falsche“ Hinterrad.

Unna

, 06.07.2018, 14:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aaron Grosser, Luca Felix Happke, Justin Wolf und Luke Derksen vertraten den RSV Unna beim Straßenrennen der Deutschen Meisterschaft. Die Vorzeichen und Ziele hätten bei den Fahrern nicht unterschiedlicher sein können. Während Aaron Grosser auf eine Sprintankunft hoffte, machten sich Luke Derksen und Justin Wolf Hoffnungen, mit einer Ausreißergruppe die Chance nutzen zu können.

So sollte es dann für Luke Derksen in der dritten von 19 Runden kommen. Gemeinsam mit sieben Mitstreitern konnte sich Derksen vom Feld lösen. „Bis dahin war das mit einem Stundenmittel von fast 50 km/h schon ein verdammt schnelles Rennen. Als es dann einen kleinen Moment ruhiger wurde, konnten wir uns absetzen“, so Derksen nach dem Rennen. Im Liveticker konnten die Freunde und Trainingskameraden seinen Ausreißversuch mitverfolgen. In der Spitze mit über 5 Minuten Vorsprung sah es lange Zeit nach einer Chance aus. Nach 140 Kilometern war es dann aber um die Fluchtgruppe geschehen. Katusha-Alpecin, Bora-Hansgrohe und Sunweb hatten das Tempo mächtig hoch gedrückt und konnten die Ausreißer 60 Kilometer vor dem Ziel wieder stellen.

So kam es ganz nach dem Wunsch von Aaron Grosser zu einem Sprint um den Meistertitel. „Ich hatte mir einiges ausgerechnet. Am Ende habe ich aber leider auf das Hinterrad von Marcel Kittel gesetzt. Als ich gemerkt habe, dass es bei ihm nicht läuft, war es in der engen Zielanfahrt nicht mehr möglich weiter vor zu kommen“, so Grosser nach dem Rennen. Rang 14 stand am Ende zu Buche.

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