Fußball-A-Kreisligist VfL Kamen ist neuer Stadtmeister im Hallenfußball. Doch das Turnier der „besten Fußballer Kamen“ litt ganz augenscheinlich an Qualität.

von Christoph Golombek

Kamen

, 19.01.2020, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Plan der Organisatoren ging auf: Man wollte ein richtiges Finale und hat dieses am Ende auch bekommen. In der Gruppenphase spielten die fünf Kamener Vereine im Modus „Jeder gegen Jeden“. Dort behielt der TSC Kamen, der größtenteils mit Spielern der ersten Mannschaft auflief, ohne Punktverlust und schlug auch den späteren Finalisten VfL Kamen zunächst mit 4:3.

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Hallenfußball-Stadtmeisterschaft Kamen

Hallenfußball-Stadtmeisterschaft Kamen
19.01.2020
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Hallenfußball-Stadtmeisterschaft Kamen© Golombek
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Die Kamener hatten bereits am Freitag ein Testspiel gegen Lünern und nahmen am gestrigen Sonntag bei einem weiteren Hallenturnier teil. „Wir hatten jetzt nicht unbedingt Bestbesetzung an Bord, aber immerhin eine schlagkräftige Truppe zusammen bekommen“, so Kamens Trainer Emre Aktas. Der VfL traf als Tabellenzweiter der Vorrunde im Finale erneut auf den TSC und hatte dieses Mal das bessere Ende für sich. M. Kücüyagci brachte den TSC zunächst in Führung. Die Kamener durften sich am Ende vor allem bei ihrem Keeper Hellebrandt bedanken, der nicht nur einen Strafstoß parierte, sondern immer wieder mit großartigen Paraden sein Team im Spiel hielt. Türkyilmaz gelang der 1:1-Ausgleich, doch Celiktas brachte den TSC wieder in Front. Dikmen und Drees bewahrten den VfL vor einem höheren Rückstand, ehe Öden und Dikmen die Partie drehten und die Blau-Weißen zum viel umjubelten Stadtmeister schossen.

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Im kleinen Finale setzte sich der BSV Heeren verdient mit 4:0 gegen den Kamener SC durch. Akbulut sorgte mit seinem Doppelpack für den Grundstein die Bronzemedaille. Herbort und Pasternack, der als Torhüter agierte, machten den dritten Rang perfekt.

Abgeschlagen landete Gastgeber SuS Kaiserau auf dem letzten Tabellenplatz. Die Schwarz-Gelben schickten lediglich ihre dritte Mannschaft ins Rennen, die größtenteils chancenlos war. „Für uns hat die Meisterschaft absolute Priorität. Daher spielen wir bewusst keine Hallenturniere“, gab Kaiseraus Reserve-Trainer Patrick Linnemann zu Protokoll. Kaiseraus Erste Mannschaft befindet sich im Abstiegskampf und verzichtete, wie auch die erste Mannschaft des Kamener SC, ebenfalls auf die Stadtkämpfe.

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