So wünscht es sich der Fußball-Fan: Das Titelrennen in der Kreisliga A (2) entwickelt sich richtig spannend - auch wenn der TSC Kamen am Wochenende Federn gelassen hat.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 11.03.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Während Tabellenführer Königsborner SV (8:1 bei FC TuRa Bergkamen) und der SuS Oberaden (2:1-Erfolg beim SV Frömern ihre Auswärtsaufgaben lösten, patzte der TSC Kamen mit einem 2:2 im Derby gegen den BSV Heeren.

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Beim Königsborner SV lichtet sich das Lazarett etwas, denn Daniel Steinacker konnte in Bergkamen nach längerer Verletzungspause wieder auflaufen. Außerdem nahm Veit-Laurin Wettklo ebenfalls nach Verletzung wieder auf der Auswechselbank Platz. „Schön, dass einige wichtige Stammkräfte wieder zurückkommen. Die Leistung unserer Mannschaft am Bergkamener Nordberg war über 90 Minuten hervorragend“, freute sich KSV-Pressesprecher Sven Runge.

„Der Einsatz von Antonio Fontana nach eineinhalbjähriger Verletzungspause war der einzige Lichtblick in der Partie gegen den KSV. Ansonsten haben wir uns zu viele krasse Abwehrfehler geleistet“, zeigte sich Trainer Alexander Berger vom FC TuRa Bergkamen ziemlich enttäuscht.

SuS Oberaden wahrt seine Chancen

Mit viel Mühe entführte der SuS Oberaden drei Punkte aus Frömern. „Der Gegner hat es uns sehr schwer gemacht, da er recht kompakt aufgetreten ist. Am Ende zählt für uns nur der Sieg, der uns weiterhin Chancen auf den Meistertitel lässt“, bemerkte Oberadens Coach Birl Dereli.

„Das war eine tolle Reaktion nach der Schlappe in Cappenberg. Schade, dass wir uns nicht mit einem Zähler belohnt haben“, war Thomas Schneider vom SV Frömern trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

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Erneut trat der BSV Heeren mit Sven Gerlach zwischen den Pfosten an, da Stammtorhüter Robin Solty immer noch verletzt ist. „Er hat es wieder sehr gut gemacht, das gilt aber für die ganze Mannschaft. Bei etwas Spielglück hätten wir diese Partie sogar gewinnen können“, befand Heerens Übungsleiter Sebastian Eckei, der wieder auf seinen Mittelfeldstrategen Gabriel Honorio zurückgreifen konnte.

„Heute war kein Sieg für uns möglich, da uns die Durchschlagskraft fehlte“, bemängelte Tutku Tekkanat (TSC Kamen). Wegen Beleidigung des Schiedsrichterassistenten - das Match wurde durch ein Gespann geleitet - sah Stürmer Deniz Malik Celiktas zudem noch die Rote Karte.

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