Nach dem Rücktritt von Tuncay Sönmez am Sonntag hat der A-Kreisligist einen neuen Trainer gefunden, der an der Seite von Gültekin Ciftci bis zum Saisonende mitarbeitet.

von Thorsten Teimann, Ulrich Eckei

Kamen

, 07.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kreisliga A (2): SV Bausenhagen - TSC Kamen.

Am morgigen Sonntag erwartet der SV Bausenhagen im Nachholspiel der Kreisliga A (2) den Tabellenzweiten TSC Kamen. Derzeit ist die Partie noch in Bausenhagen angesetzt. Falls die Witterungsbedingungen aber schlechter werden sollten und der Platz in Bausenhagen nicht bespielbar ist, hat der SVB bereits einen Ausweichplatz klargemacht. Den TSC Kamen dürfte dieses Geläuf an alte Zeiten an der Lüner Höhe erinnern, denn im Graf-Adolf-Stadion in Fröndenberg würde dann auf Asche gespielt. Damit steht fest: Ausfallen wird das Match wohl nicht.

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Keine Frage: Der SV Bausenhagen möchte die aktuelle Situation beim TSC Kamen für sich nutzen. Aber: „Der TSC Kamen hat bisher noch kein Spiel verloren, der Gegner verfügt über sehr viel Qualität. Trotzdem werden wir alles geben, um die Punkte einzufahren“, zeigt sich Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus kämpferisch. Bartmann, Schoof und Hoffmann fallen aus, dafür ist Wegener wieder im Aufgebot.

A-Kreisligist TSC Kamen setzt auf einen spielfreudigen Trainer

Tutku „Tutti“ Tekkanat (links) übernimmt beim TSC Kamen den Job des Trainers. © Wagner

Beim Türkischen SC hat sich nach dem Rücktritt von Trainer Tuncay Sönmez einiges getan. Vorsitzender Oktay Sönmez hat einen Nachfolger gefunden, der an der Seite von Gültekin Ciftci bis zum Saisonende die Leitung übernimmt. Tutku Tekkanat, spielstarker Mittelfeldakteur des TSC, der sich erst zu Saisonbeginn einen Achillessehnenriss zugezogen hat, steht an der Seitenlinie. Noch kann er nicht selbst mit ins Spielgeschehen eingreifen.

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„Wir wollen den SV Bausenhagen auf jeden Fall besiegen, damit wir bis auf einen Zähler an den führenden Königsborner SV heranrücken“, wünscht sich TSC-Boss Oktay Sönmez. Und: „Wir haben einige personelle Probleme, aber Spieler aus der zweiten Mannschaft werden aushelfen.“ Eine fehlende Unterstützung aus der eigenen Reserve hatte Sönmez Bruder Tuncay zuvor stets bemängelt.

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Eine Woche später steht dann für den TSC Kamen das Spitzenspiel gegen den Königsborner SV an. Mit einem weiteren Sieg könnten die Kamener dann wieder die Tabellenführung zurückerobern.

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