Mit voller Wucht in der Offensive geht der A-Kreisligist SuS Oberaden die neue Saison an. Dann will sich ein 21-jähriger Newcomer neben Stürmer-Routinier Erkan Baslarli positionieren.

Oberaden

, 07.04.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

So manch ein Kreisliga-Trainer würde mit der Zunge schnalzen, wenn er diese Aufstellung hätte. Der SuS Oberaden, aktuell Dritter der Kreisliga A (2), rüstet sich für die nächste Spielzeit und kann zum jetzigen Zeitpunkt schon mit den zur Winterpause gekommenen Topstürmer Erkan Baslarli und Mittelfeld-Routinier Sitki Üstün eine hohe Qualität in der Offensive aufbieten. Im Sommer kommt zudem Tutku Tekkanat vom TSC Kamen. Sie ergänzen hervorragend das talentierte Team, in dem zudem mit dem quirligen Serhat Yilmaz (11 Tore), Niclas Beckerling (12 Tore) und Joshua Linus Kusch (8 Tore) echte Klasse im Angriff vorhanden ist. „Das ist bereits ein tolles Aufgebot“, weiß der Sportliche Leiter Fausto Nuzzo.

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Trainer Birol Dereli zaubert aber nun noch eine weitere Offensivkraft aus dem Ärmel: Vom Ligakonkurrenten BSV Heeren wird sich in der zweiten Jahreshälfte Torjäger Martin Herbort der Römerberg-Truppe anschließen. In der laufenden Saison hat der 21-Jährige bereits 17 Treffer erzielt. „Ich hoffe, natürlich, dass die Saison noch weitergeht“, sagt der Stürmer und ergänzt: „.Klar, die Gesundheit geht vor. Auf der anderen Seite hat der Verband signalisiert, dass die Spiele auch noch in den Juni hinein ausgetragen werden können. Hoffentlich hat sich dann alles wieder beruhigt.“

Heerens Martin Herbort versucht sein Glück ab der zweiten Jahreshälfte beim Ligakonkurrenten SuS Oberaden.

Heerens Martin Herbort versucht sein Glück ab der zweiten Jahreshälfte beim Ligakonkurrenten SuS Oberaden. © SuS

Auf sein neues Umfeld in Oberaden freut sich der Heerener Kicker. „Das waren gute Gespräche mit Birol Dereli. Das Konzept, mit jungen Leuten zu arbeiten, die sich weiterentwickeln sollen, hat mich überzeugt“, erklärt Herbort, der auch den spielenden Co-Trainer Sitki Üstün noch aus seiner Holzwickeder Zeit sehr gut kennt. Herbort: „Er ist mit ein Grund dafür, dass ich zum SuS Oberaden gehe.“ Aber auch das Ziel Aufstieg sei eben sehr reizvoll.

Vor dem Konkurrenzkampf in der Offensive macht sich der junge Spieler jedenfalls nicht bange: „Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich spiele ja nicht nur im Sturmzentrum, sondern kann auch über die Außenpositionen kommen - in der Offensive variabel.“ Dass mit Baslarli und Üstün sowie Tekkanat auch drei gestanden Akteure zum Team gehören, findet er gut. „Das fehlte dem SuS Oberaden noch. Von solchen Spielern kann man ja auch viel lernen.“

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Angefangen hat für Martin Herbort alles in der Jugend seines Stammvereins BSV Heeren. Als B-Junior zog es ihn zum TSC Eintracht Dortmund und von da aus zum Holzwickeder SC. An der Emscher bestritt der Stürmer auch seine ersten Seniorenspiele auf Bezirksebene, bevor es wieder zurück zum BSV ging. Nun soll der nächste Entwicklungsschritt folgen.

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