Der Königsborner Sv verfügt in dieser Saison über eine ganz besondere Klasse, was jetzt erst wieder die Gegner bei den Stadtmeisterschaften in Unna zu spüren bekamen.

von Dirk Berkemeyer

Unna

, 29.12.2019, 14:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Grenzenloser Jubel brandete auf, als am Samstagabend um 18.47 Uhr die letzte Schluss-Sirene bei den diesjährigen Hallenstadtmeisterschaften in den Hellweghallen ertönte.

Jubel vor allem im Lager des Königsborner SV, denn der A-Ligist zeigte sich bei den Titelkämpfen in Top-Verfassung und holte sich mit einem 2:1 im Finale gegen den Bezirksligisten SSV Mühlhausen-Uelzen vollauf verdient die Hallenkrone.

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Stadtmeisterschaften Unna

29.12.2019
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Stadtmeisterschaften Unna© Berkemeyer
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Dabei legten die Blau-Weißen im Turnier mit acht teilnehmenden Mannschaften einen bärenstarken Auftritt hin. Schon in der „Todesgruppe A“ zog der KSV unter den Augen seines Abteilungsleiters Daniel Krahn souverän seine Bahn. Zum Auftakt bekam B-Ligist BR Billmerich mit 5:1 die Grenzen aufgezeigt, aber auch die Bezirksligisten aus Mühlhausen (6:3) und Massen (3:0) konnten dem Sturmlauf nicht viel entgegensetzen.

Am Rande

671 Besucher

Große Kulisse: Wie attraktiv die Hallenstadtmeisterschaften der Unnaer Vereine mittlerweile wieder geworden sind, zeigt einmal mehr der große Zuschauerzuspruch. Der Stadtsportverband freute sich über 671 Besucher, freie Plätze auf der Tribüne waren erneut Mangelware. Terminschwierigkeiten: Nach den Stadtmeisterschaften ist vor den Stadtmeisterschaften. Dem Jahr 2020 sieht Organisator Bodo Micheel (Stadtsportverbandsvorsitzender) mit leichten Bauchschmerzen entgegen. Grund ist das anstehende Schaltjahr, das eine Terminfindung schwierig macht. Als Termin wird Samstag, der 2. Januar 2021, anvisiert. Ausrichter ist dann Rot-Weiß Unna. Top-Ansetzung: Ein sehr gutes Händchen hatte Schiri-Ansetzer Hans-Günter Heinrichsen. Die Unparteiischen Arber Aliu, Thorsten Milde und Joel Stieghorst lieferten eine blitzsaubere Leistung ab und wurden von allen Seiten sehr gelobt. Insgesamt verliefen die Titelkämpfe sehr geordnet, lediglich eine Rote Karte wurde gezeigt. Es traf Felix Schiffer von RWU, der sich gleich im ersten Turnierspiel ein hartes Foul leistete. Oldies und Youngster: Auch in diesem Jahr setzten wieder viele Mannschaften auf Routiniers über 40. Beim Sieger aus Königsborn trug Coach Tobias Retzlaff mit der Rückennummer 44 sein Alter sogar auf dem Trikot. Zudem haben auch Stefan Altvatter (1977) von BR Billmerich und Enver Vejzovic vom TuS Hemmerde (1977) die 40 bereits überschritten. Dem entgegen stehen die Youngster Alessandro Paschedag, Tom Böhm (beide SGM) und Markus Sobala (KSV), die allesamt 2000 geboren wurden.

Zu Buche stand letztlich ein souveräner erster Platz. Mühlhausen holte sich durch ein 2:1 gegen Massen den zweiten Halbfinalplatz und schickte die SGM damit in die Trostrunde. Billmerich konnte in der Gruppe der stadtstärksten Teams nicht viel ausrichten.

Leistungsmäßig deutlich entspannter ging es in der Gruppe B zu, in der Rot-Weiß Unna als Favorit auf den Gruppensieg startete. Schon im ersten Spiel gegen den C-Ligisten SV Afferde bekamen die Ambitionen jedoch einen doppelten Dämpfer. Zum einen leistete sich Keeper Felix Schiffer ein hartes Foulspiel und wurde dafür mit der Roten Karte bestraft, die gleichzeitig sein Turnier-Aus bedeutete. Zum anderen zeigte Afferde ein großes Spiel und holte ein 2:2 heraus.

Lange auf des Messers Schneide stand auch das zweite Gruppenspiel zwischen den beiden Ost-Kontrahenten aus Lünern und Hemmerde. Erst 20 Sekunden vor Schluss sicherte TuS-Trainer Damien Glombik seinem Team den 2:1-Erfolg. Durch ein 3:2 gegen Afferde buchte Hemmerde vorzeitig den Sprung ins Halbfinale, Lünern kassierte ein 0:4 gegen Unna und war damit raus. Auch gegen Afferde verlor das Team von Uwe Hawes mit 2:3, während Unna mit einem 4:1 gegen Hemmerde den Gruppensieg klarmachte.

Somit kam es in der ersten Vorschlussrunden-Partie zum Aufeinandertreffen von Königsborn und Hemmerde. Der B-Ligist hielt dem Wirbel des KSV zunächst stand und kassierte erst nach vier Minuten das 0:1. Danach hatte Königsborn seine Souveränität wiedegefunden. und schoss sich mit einem 6:2 relativ deutlich ins Finale.

A-Kreisligist Königsborner SV schnappt sich den Unnaer Hallentitel

Zeigten eine souveräne Leistung: Die Schiris (v.l.) Joel Stieghorst, Thorsten Milde und Arber Aliu. Berkemeyer © Berkemeyer

Auch die zweite Halbfinal-Partie wurde zu einer eindeutigen Angelegenheit für das klassenhöhere Team. Der SSV Mühlhausen präsentierte sich von seiner besten Seite und ließ RWU nicht den Hauch einer Chance. Schnell machte der Bezirksligist mit drei Treffen klar, wer auf dem Parkett die Hosen anhatte. Unna kam überhaupt nicht zum Zug und zog letztlich mit 0:5 deutlich den Kürzeren.

Im kleinen Finale gegen Hemmerde konnte Unna mit einem 7:4 zumindest noch den dritten Rang eintüten.

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Deutlich spannender ging es im Endspiel zwischen den beiden besten Turnierteams zu. Mühlhausen hatte aus dem Gruppenspiel seine Lehren gezogen und ging überlegter zu Werke. Nach einem Ballverlust des KSV brachte „Pille“ Hoffmann die Kugel zum 1:0 im Tor unter. Wenig später die gleiche Situation, diesmal versprang die Hallenkugel jedoch und Mansour Yousofi schob das Spielgerät weit am KSV-Tor vorbei. Königsborn kam durch David Pagel zum 1:1, kassierte aber wenig später durch David Bernsdorf das 1:2.

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In einer dramatischen Schlussphase konnte Val Leander Wettklo (2) und Leon Lukas ihrem Team aber doch noch den letzten Stadttitel des Jahres sichern. Danach kannte der Jubel bei Fans und Spielern keine Grenzen mehr.

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