Der Oberligist Holzwickeder SC glänzt mit einem eindrucksvollen 7:1 gegen den Ex-Regionalligisten TuS Erndtebrück und hübscht diese Zwischenbilanz ordentlich auf.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 18.11.2019, 12:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwischenbilanz beim Holzwickeder SC - ein Vergleich nach dem 15. Spieltag der laufenden Saison zu der des Vorjahres bringt Erstaunliches zutage: Wie schon in der Spielzeit 2018/2019 so auch in diesem Jahr hat die Schmeing-Elf zu diesem Zeitpunkt schon 21 Punkte erspielt. Das ist umso bemerkenswerter, als sich der HSC bekanntlich in der aktuellen Spielzeit mit extrem vielen personellen Problemen auseinandersetzen muss. Axel Schmeing ist allerdings viel zu sehr Realist, als das er sich von solchen Statistiken blenden lässt.

Auch von dem deutlichen 7:1 gegen Erndtebrück ließ sich der Trainer nicht beeinflussen: „Wir haben unsere Tore zum strategisch richtigen Zeitpunkt gemacht. Sind vom Trainer-Team mit dem Ergebnis natürlich zufrieden, wissen das aber schon richtig einzuschätzen.“

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Holzwickeder SC - TuS Erndtebrück 7:1

17.11.2019
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Holzwickeder SC - TuS Erndtebrück 7:1© Art
Holzwickeder SC - TuS Erndtebrück 7:1© Art
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Holzwickeder SC - TuS Erndtebrück 7:1© Art
Holzwickeder SC - TuS Erndtebrück 7:1© Art

Ganz anders war die Stimmung nach dem Spiel beim TuS Erndtebrück: „Holzwickede hat hochverdient gewonnen. Wir haben viele individuelle Fehler gemacht. Meine Elf hat sich zum ersten Mal in dieser Saison nicht gegen eine Niederlage gestemmt. Einige unserer Akteure haben sich irgendwie hängen lassen“, resümierte ein enttäuschter TuS-Coach Alfonso Rubio Doblas nach Spielschluss.

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Alles in allem zufrieden zeigte sich HSC-Außenverteidunger Moritz Müller. „Ich hätte natürlich gern von Beginn an gespielt“, sagte der 20-Jährige, der Sonntag erst im Verlaufe der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam. Der Student, der im zweiten Jahr für den HSC spielt, fühlt sich in der Emschergemeinde pudelwohl.

Testspiel

Donnerstag beim FC Iserlon

Fußball-Oberligist Holzwickeder SC plant am kommenden Donnerstag ein weiteres Testspiel beim FC Iserlohn. Anpfiff ist dann um 19 Uhr. Am kommenden Sonntag ist wegen des stillen Feiertages Totensonntag kein Spielbetrieb.

„Hier geht alles sehr familiär zu. Wir pflegen innerhalb der Mannschaft eine gute Kameradschaft, unternehmen auch schon einmal etwas zusammen“, sagt der BVB-Fan. Borussia Dortmund ist übrigens einer der drei Klubs, für den Moritz Müller bislang auf Balljagd ging. „Dazu habe ich noch für den ASC Dortmund und zuletzt den Hombrucher SV gespielt“, so der Youngster. Auch mit der sportlichen Entwicklung des HSC zeigt sich Müller sehr zufrieden. „Wir haben jetzt schon 21 Punkte erreicht. Bei zwei noch ausstehenden Spielen bis zum Ende der Hinrunde ist vielleicht noch etwas mehr drin.“

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