0:1-Pleite verhindert in der Kreisliga A (2) den Alleingang des Königsborner SV

dzFußball

Hätte der Königsborner SV das Spitzenspiel beim TSC Kamen gewonnen, wäre der Titelkampf wohl entschieden gewesen. Nun darf sich sogar noch ein drittes Team Hoffnungen machen.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 19.02.2020, 11:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Riesenspannung herrscht aktuell im Titelrennen in der Kreisliga A (2). Der Königsborner SV hat zwar trotz der 0:1-Niederlage beim TSC Kamen die Tabellenführung behaupten können, doch falls der TSC am Sonntag das Nachholspiel beim SV Bausenhagen gewinnen sollte, wird es einen Wechsel an der Spitze geben.

„Es war eine vermeidbare Niederlage in einer sehr fair geführten Spitzenbegegnung. Wir konnten leider nicht an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen. Allerdings hat es der Gegner insbesondere im defensiven Bereich auch sehr gut gemacht. Wir hatten lediglich durch Sobala und Lukas einige Chancen, aber insgesamt gesehen war das zu wenig. Nun haben wir nach 14 Siegen erstmals wieder verloren, das Titelrennen ist aber weiterhin offen“, bemerkte KSV-Pressesprecher Sven Runge. Nach dem spielfreien Wochenende erwartet der KSV dann am 1. März den VfL Kamen II.

Gut 300 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse.

Gut 300 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse. © Pal

„Der Sieg war sehr wichtig für uns und wird uns viel Auftrieb für die kommenden Wochen geben. Mit Bahcekapilli und Islam Kücükyagci werden wieder wichtige Akteure zum Kader stoßen. Kempe und Gider wurden reaktiviert, das hat dem Spiel unserer Mannschaft gut getan“, freute sich TSC-Vorsitzender Oktay Sönmez. Nach dem Nachholspiel beim SV Bausenhagen gastiert der TSC bei Westfalia Wethmar II, ehe man dann den BSV Heeren zum Derby an der Gutenbergstraße erwartet.

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Beim SuS Oberaden hofft man nun, dass die Dereli-Schützlinge auch noch in den Meisterschaftskampf eingreifen werden. „Wir haben zwar nicht gut gespielt, aber drei Punkte im Derby beim VfK Weddinghofen mitgenommen. Gegen den Kamener SC werden wir uns sicherlich steigern müssen, um die drei Punkte einzufahren“, zeigt sich Trainer Birol Dereli weiterhin optimistisch. Matchwinner war Neuzugang Baslarli, der dem VfK vor knapp 100 Zuschauern gleich drei Treffer einschenkte. Auf 41 Punkte hat es der SuS Oberaden gebracht. Damit liegt er „nur“ noch fünf Zähler hinter dem KSV und vier hinter dem TSC. Es ist also noch alles drin. Es bleibt spannend.

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