Basteltipps

Weihnachtsplätzchen schön verpacken: Drei Ideen zum Nachbasteln

Gerade in der Adventszeit sind Plätzchen ein beliebtes Mitbringsel: Wie man die Kekse schön verpacken kann - dazu zeigen wir drei Basteltipps.
Selbst gemachte Plätzchen sind ein sehr persönliches Geschenk - wir zeigen drei Tipps, wie man sie schön verpacken kann. © Marie Rademacher

Fällt das Wort Weihnachten, ist die Assoziation „Plätzchen“ nicht weit. Kekse gehören zur Adventszeit dazu – ob nun als Spritzgebäck, als Lebkuchen, Zimtsterne oder Vanillekipferl. Woher dieser Brauch kommt, ist gar nicht mehr so leicht zu sagen. Eine kurze Recherche im Internet hat aber ergeben: Schon in vorchristlichen Zeiten war es üblich, zu festlichen Anlässen zu backen. Im Mittelalter waren es dann vor allem die Klöster, die Weihnachtsgebäck produzierten – und unter anderem als Gabe an bedürftige

Menschen verteilten.

Das ist lange her, aber immer noch kann man vielen Menschen mit Selbstgebackenem ganz einfach eine Freude machen. Deshalb haben wir drei Tipps, wie Sie die Waren aus Ihrer persönlichen Weihnachtsbäckerei schön verpacken und dann verschenken können.

Plätzchen statt Chips

In leeren Chips-Verpackungen lassen sich Plätzchen auch gut verpacken. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Wer nicht genug Keksdosen im Schrank hat, kann sich auch mit einer leeren Packung Schablettenchips behelfen – natürlich gut ausgewaschen und etwas umgebastelt. Ich habe eine selbstklebende Tafelfolie benutzt, die es in Bastelgeschäften gibt. Mit einem Maßband einfach den Umfang und die Länge der Packung ausmessen, die Folie in der entsprechenden Größe ausschneiden und sie auf die Dose kleben. Das geht natürlich auch mit einfacher Pappe und Klebestift. Pappe oder Folie kann man dann noch individuell beschriften. Einen Plätzchenausstecher kann man außerdem noch als Anhänger verwenden.

Tütchen mit Spruch

Im Bodenbeutel werden Plätzchen oft verschenkt. Nicht zugebunden, sondern zugetackert sieht das etwas besonderer aus. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Der Klassiker mal ein bisschen anders. Für diese Variante brauchen Sie eine Klarsichttüte mit Boden. In der Vorweihnachtszeit gibt es die in jedem Drogeriemarkt. Statt diese Tüte mit einem Gummiband oder einer Kordel zu verschließen, habe ich aus Pappkarton ein Stück geschnitten, das die gleiche Breite wie das Tütchen hat. Das Stück habe ich in der Hälfte gefaltet und mit einem weihnachtlichen Spruch beschriftet. Möglich ist es auch, die Pappe oder das Papier vorher zu bedrucken. Die Tütenöffnung dann oben mit Tesafilm zusammenkleben, zwischen die Pappe legen und festtackern – fertig.


Süße Grüße aus dem Einmachglas

Brownies im Glas – eine schöne Art der Verpackung. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Nicht nur Marmelade und Gewürzgurken machen sich gut im Einmachglas – auch Plätzchen sind darin gut aufgehoben. Dazu die Gläser einfach gut auswaschen und abtrocken (nicht, dass die Kekse hinterher noch nach sauren Gurken schmecken) und befüllen. Je nach Plätzchensorte kann man den Deckel auch mit ein paar Löchern versehen – damit trockene Kekse nicht weich werden. Dann das Glas zuschrauben. Anschließend eine etwas größere Schüssel als Schablone nehmen und auf Packpapier einen Kreis zeichnen. Die Schüssel sollte vom Durchmesser her etwa sechs bis zehn Zentimeter größer sein als der Glasdeckel. Statt Packpapier eigenen sich auch Stoffreste (hier sollte man zum Ausschneiden aber eine Zickzack-Schere verwenden). Das Papier- oder Stoffstück dann über den Deckel stülpen und mit einem schönen Band festzeihen. Mit Pappe kann man noch ein kleines Etikett mit einem Sprich oder Gruß dranhängen.

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