Bürgermeister Thomas Orlowski und Klaus-Dieter Viebranz (VdK) legten am Mahnmal gegen den Krieg einen Kranz nieder. © Marie Rademacher
Volkstrauertag

Volkstrauertag in Selm: „Frieden immer noch nicht selbstverständlich“

In allen drei Selmer Ortsteilen ist am Sonntag der Volkstrauertag begangen worden. Kränze an Mahnmalen erinnerten dabei an im Krieg gefallene Menschen.

Ganze 76 Jahre nach dem Ende des Zweites Weltkrieges seien Frieden und Freiheit noch immer keine Selbstverständlichkeit. Das sagte der Selmer Bürgermeister Thomas Orlowski am Sonntag auf den Stufen des Mahnmals gegen den Krieg an der Kreisstraße in Selm.

Zusammen mit Vertretern der freiwilligen Feuerwehr, der Schützen, des Hegerings und des Heimatvereins und mit interessierten Bürgern nahm er den Volkstrauertag am 14. November nicht nur zum Anlass, an die Menschen zu erinnern, die in den Weltkriegen und in Gefangenschaft verstorbenen sind. Sondern schaute auch auf die aktuelle Weltlage – in der immer noch Menschen in Kriegen sterben. Zusammen mit Klaus-Dieter Viebranz vom VdK legte er dann einen Kranz an dem Mahnmal wieder. Anschließend gab es noch eine Gedenkfeier in der Ludgerikirche.

Traditionell zum Volkstrauertag wurden in allen Selmer Ortsteilen Kränze niedergelegt - hier am Mahnmal gegen den Krieg an der Kreisstraße in Selm.
Traditionell zum Volkstrauertag wurden in allen Selmer Ortsteilen Kränze niedergelegt – hier am Mahnmal gegen den Krieg an der Kreisstraße in Selm. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Auch in den anderen Selmer Ortsteilen ist der Volkstrauertag begangen worden. Schon am Morgen waren die Borker Schützen in einem Schweigemarsch zum Hochkreuz auf dem Borker Friedhof gegangen. Der stellvertretende Bürgermeister Michael Feige und dem Vorsitzenden der Bürgerschützengilde St. Stephanus Heinz-Willi Quante legten dort einen Kranz nieder. Der MGV Union Bork und Schüler des Förderzentrums Nord gestalteten die Veranstaltung mit.

Auch in Cappenberg gab es eine Kranzniederlegung. Der stellvertretenden Bürgermeister Hugo Brentrup und der Oberstleutnant des Schützenvereins Cappenberg Dirk Jankewitz setzten auf dem Cappenberger Friedhof so ein Zeichen gegen das Vergessen.

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Marie Rademacher

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