Auf der Hauptstraße in Bork stehen aktuell die Geschwindigkeitsdisplays. © Marie Rademacher
Verkehrssicherheit

Tempomesser sind jetzt auf der Hauptstraße in Bork im Einsatz

In der Hauptstraße im Borker Zentrum gilt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h. Geschwindigkeitsdisplays weisen Autofahrer nun darauf hin, ob sie langsam genug sind. Auch ein Wunsch der Bürger.

Autofahrer in Selm kennen diese Tempomesser bereits. „Vielen Dank“ erscheint auf dem Display in grünen Lettern, wenn sich ein Autofahrer oder eine Autofahrerin an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit hält. Tut er oder sie es nicht, gibt es die Anweisung „Tempo runter.“

Insgesamt besitzt die Stadt Selm zwei dieser Displays, wie Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage mitteilt. Beide stehen seit Freitag, 26. Februar, auf der Hauptstraße im Zentrum Borks.

20 Kilometer die Stunde Höchstgeschwindigkeit

Schnell fahren dürfen die Autofahrer und -fahrerinnen dort ohnehin nicht. 20 Kilometer die Stunde gilt dort als Höchstgeschwindigkeit. Dass die Geschwindigkeitdisplays nun an dieser Stelle in Bork aufgestellt worden sind, sei durchaus ein Wunsch von Bürgern gewesen, teilt die Stadt mit. Das sei aber bereits im Vorfeld von der Verkehrsbehörde geplant gewesen.

Daten, ob die Geschwindigkeit an dieser Stelle oft überschritten wird, liegen der Stadt allerdings nicht vor, wie Malte Woesmann mitteilt. Und auch die jetzt aufgestellten Displays speichern keine gefahrenen Geschwindigkeiten oder gar Verstöße. Sie geben lediglich einen Hinweis.

Gibt es denn viele Geschwindigkeitsübertretungen an der Stelle? Dazu kann Christian Stein, Sprecher bei der Polizei im Kreis Unna, keine Angaben machen. „Zuletzt gab es an der Stelle keine Geschwindigkeitsmessungen“, sagt er aus Sicht der Polizei. Neben der Polizei ist aber auch noch der Kreis für Messungen zuständig. Allerdings gebe es dennoch Maßnahmen im Rahmen der Verkehrsüberwachung. Das heißt zum Beispiel, dass die Polizei einen Blick auf den laufenden Verkehr hat. Eine Unfallhäufungsstelle sei die Stelle in jedem Fall nicht und Bürgereingaben dazu habe die Polizei ebenfalls nicht erhalten.

Nächster Aufstellort ebenfalls bekannt

Dauerhaft werden die Displays auch in Bork nicht stehen. „Die beiden aufgestellten Displays wandern im Stadtgebiet umher“, erklärt Malte Woesmann. Bisherige Aufstellorte waren unter anderem die Südkirchener Straße, Alte Werner Straße und Beifanger Weg. Auch der nächste Aufstellort ist bereits bekannt: Das wird an der Straße „Am Kreuzkamp“ sein.

Die Stadt setzt die Geschwindigkeitsdisplays seit 2018 ein. Gemeinsam mit der Polizei hatte sie eine Prioritätenliste erstellt, welche Straßen sich besonders gut dafür eignen, die Displays aufzustellen.

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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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Sabine Geschwinder
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