Liv Migdal, Geige, und Matan Goldstein, Cajòn, konzertierten im großen Saal des Bürgerhauses Selm.
Liv Migdal, Geige, und Matan Goldstein, Cajòn, konzertierten im großen Saal des Bürgerhauses Selm. © Hermann-Peter Steinmüller
Jüdisches Leben

Lesung, Musik und Führung in Selm halten Erinnerung an jüdisches Leben wach

Zu wissen, wie Menschen jüdischen Glaubens leben und gelebt haben, kann helfen, Vorurteile zu entkräften, ja, Schlimmeres zu verhindern. In Selm und Bork hat es bewegende Bemühungen gegeben.

Wie ist es möglich, die Erinnerung an das schwärzeste Kapitel der deutschen Geschichte – die Verfolgung und Ermordung von Menschen jüdischen Glaubens durch die Nationalsozialisten – hoch zu halten? Und zwar so, dass es nie wieder zu Ereignissen kommt, wie ganz aktuell den gescheiterten, weil aufgedeckten Plänen eines 16-Jährigen, einen Anschlag auf die jüdische Synagoge in Hagen zu verüben. Die Antwort auf diese Frage ist: Aufklärung. Immer wieder. Egal, wie lange die Nazi-Gräueltaten her sind. Aufklärung kann auf vielfältige Weise geschehen. Was am Sonntag, 12. September, in Selm und Bork geschah, ist ein Beweis dafür, wie es gelingen kann.

Unveröffentlichter Briefwechsel

Nie endende Verantwortung, uns der Erinnerung zu stellen

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