Das Geschäft für regionale Produkte sollte die Altstadt als Einkaufsort stärken. Das war der Plan der Stadt. Die Frage ist jetzt nur: Kommt dieses Geschäft tatsächlich? © Goldstein (Archiv)

Geschäft mit regionalen Produkten in Selm: Was ist aus den Plänen geworden?

Die Stadt hatte im vergangenen Jahr für Selm einen Laden für regionale Produkte angekündigt. Was ist aus der Idee geworden? Wird sie zeitnah umgesetzt?

Ende des vergangenen Jahres hatte die Stadt Selm angekündigt, dass es in Selm bald ein Geschäft geben soll, das Produkte aus dem regionalen Anbau anbieten soll. Ein halbes Jahr später ist das Projekt allerdings nicht sichtbar fortgeschritten. Daran wird sich – zumindest mit Blick auf die nächsten Wochen und Monate – wohl auch erst mal so schnell nichts ändern.

Auf eine entsprechende Frage im Wirtschaftsförderungsausschuss sagte Stadtsprecher Malte Woesmann, dass es die Coronalage derzeit nicht möglich mache, konkreter in die Planung einzusteigen. Zwar laufen immer noch Gespräche und das Projekt gibt es noch – es sei aber erst mal ein bisschen zurückgestellt worden. „In diesen Zeiten einen geeigneten Betreiber zu finden, ist sehr schwierig“, erklärte Malte Woesmann mit Blick auf die Pandemie.

Geschäft soll die Selmer Altstadt stärken

Ein Ladenlokal für das Projekt – das war schon im Dezember bekannt geworden – hatte die Stadt schon ins Auge gefasst, allerdings noch nicht angemietet. Wo genau es sich befindet, hatte Malte Woesmann noch nicht bekannt gegeben. Es soll sich aber in der Selmer Altstadt befinden. Ganz bewusst: Die Altstadt als Einkaufs-Ort sollte so gestärkt werden.

Zumindest, auch das hatte Woesmann noch im Januar im Gespräch mit der Redaktion gesagt, hatten die örtlichen Erzeuger auf das Ansinnen der Stadt schon mal sehr positiv reagiert. Regionale Produkte gibt es in den drei Selmer Ortsteilen sehr viele: Vom Cappenberger Tröpfchen über Balsters Premium Wagyu bis zu den Eier vom Hof Gremme könnte in dem Geschäft für regionale Produkte alles im Regal stehen.

Dass die Nachfrage da ist, zeigen die Hofboxen und Regiomaten, die immer häufiger in der Stadt zu finden sind.

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Marie Rademacher

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