So leer soll es bald nicht mehr in Selms Freibad sein. Geöffnet wird für Sportschwimmer. © Viktoria Michelt (A)
Freibad Selm

Freibad Selm: Öffnungstermin für neue Saison steht

Durch die neue Corona-Schutzverordnung dürfen nun auch Freibäder ab einer Inzidenz von unter 100 für Sportschwimmer öffnen. Selm will von dieser Öffnungserlaubnis schon bald Gebrauch machen.

„Wir wollen unbedingt öffnen“, erklärt Markus Jungeilges, Geschäftsführer des Selmer Freibads. Und das geht seit ein paar Tagen wieder. Die neue Corona-Schutzverordnung vom 12. Mai erlaubt die Öffnung von Freibädern ab einer Inzidenz von unter 100 – allerdings mit Einschränkungen. So dürfen bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 erst einmal nur Sportschwimmer die Freibäder besuchen.

Selms Freibad bereitet sich auf die Öffnung vor

In Unna liegt die Inzidenz aktuell seit sieben Tagen unter 100 – damit darf das Selmer Freibad wieder öffnen. Und das soll laut Jungeilges auch geschehen. Und zwar ab dem ersten Juni.

„Aber nur im Sportbetrieb“, informiert der Geschäftsführer, „das heißt die Liegewiese, das Nichtschwimmer-Becken, die Rutschen und der Kiosk müssen vorerst geschlossen bleiben. Und es dürfen nur 20 Personen gleichzeitig rein, um den Mindestabstand einzuhalten.“

Nicht nur Corona erschwert die Öffnung

„Corona ist allerdings nicht das einzige Problem, was wir momentan haben“, gibt Jungeilges zu bedenken, „das Wetter spielt auch noch nicht so richtig mit. Durch den kältesten Mai seit Jahren, wärmt das Wasser sich nicht so gut auf. Momentan haben wir deshalb nur eine Temperatur von 16 Grad im Schwimmerbecken.“

Aber das soll der Öffnung nicht im Wege stehen: „Egal, ob das Wetter mitspielt oder nicht, ab dem ersten Juni wollen wir definitiv öffnen.“ Jungeilges ist guter Hoffnungen, dass das Wasser bis dahin auch wärmer ist.

Wer darf ins Selmer Freibad?

Zum Schwimmen dürfen dann Geimpfte, Genesene und Getestete kommen. Ein negativer Test geht auch – er darf nicht älter als 48 Stunden sein. Eine zusätzliche Registrierung zur Kontaktverfolgung ist nicht nötig. Auch eine vorherige Anmeldung braucht es nicht.

„Außerdem überlegen wir die Eintrittspreise anzupassen“, erzählt Jungeilges, „weil wir einen eingeschränkten Betrieb ohne Liegewiesen und Rutschen haben, werden wahrscheinlich die Spartarife gelten. Das heißt der Eintrittspreis für Erwachsene sinkt von vier auf zwei Euro.“

Ab einer Inzidenz von 50 gilt der Regelbetrieb

Ab einer Inzidenz von unter 50 oder weniger darf laut der neuen Schutzverordnung dann sogar wieder in den Regelbetrieb übergegangen werden. „Dann ist alles wieder geöffnet, also auch Liegewiesen, Rutschen und das Nichtschwimmer-Becken und der Kiosk.“

Zudem dürften ab dieser Inzidenz 500 Leute gleichzeitig ins Freibad. Dann gelten auch wieder die normalen Eintrittspreise, sowie Dauer- und 10er-Karten.

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