Kaira Eistel und Dennis Nocke bieten Cocktails zum Selbermixen für zuhause an. © Felsch

An Bar Selm und Cocktailtaxi Olfen bieten Cocktails zum Selbermachen

Wer seine Lieblingscocktails vermisst, kann diese schon seit längerem vom Cocktailtaxi und von der An Bar bekommen. Neu ist, dass man die Cocktails nun auch selber zuhause frisch mixen kann.

Dennis Nocke vom Cocktailtaxi Olfen macht direkt ein Eingeständnis: „Wir haben das Rad damit nicht neu erfunden“, sagt er. Und meint damit die neuen Cocktails zum Selbermixen, die er und seine Selmer Kollegin Kaira Eistel von der An Bar seit neuestem anbieten. „Mix it yourself“ heißt das Produkt von Nocke, „Bar Basics – Macht‘s euch selbst“ das von Eistel. Dazu stellen die beiden für ihre Kunden die nötigen Spirituosen samt Sirup und Cocktailrezept bereit. „Die Kunden müssen nur noch den Saft dazukaufen“, sagt Kaira Eistel.

Frisch zu Hause zubereitet

Das Gute an dem Konzept: Die Cocktails sind noch nicht fertig gemixt wie bei anderen Produkten dieser Art, sondern werden von den Kunden frisch zu Hause zubereitet. „Wir haben überlegt, wie man den Kunden noch mehr Service bieten kann, vor allem in der Zeit, in der die An Bar und Shaketime nichts vor Ort tun können“, so Nocke. Die Cocktailtaxis seien im Winter schon gut gelaufen. Das neue Konzept sei praktisch für den Sommer. Eistel „Die Kunden wollen dann ja auch mal draußen sitzen und können einfach ihren Bedarf für zu Hause decken, wenn sie Lust auf einen Cocktail haben.“

Mit der Idee wollen Eistel und Nocke nicht nur einen Schritt in eine neue Richtung wagen, sie wollen auch Fertigcocktails den Kampf ansagen. „Wir erhalten aktuell viel Positive Resonanz. Die Leute finden, dass die Cocktails wie aus der Bar schmecken“, sagt Eistel. Wichtig für einen Cocktail, damit er sich mit der Bar-Qualität vergleichen lässt: Hochwertige Säfte. „Dann hat man eine Garantie, dass es gelingt.“ Im Angebot sind Eigenkreationen, aber auch bekannte Cocktails.

Die beliebtesten Cocktails und auch Eigenkreationen können für zuhause gekauft werden. © Felsch © Felsch

Zwei Monate Produktentwicklung

Von der Idee bis zum fertigen Produkt waren es gute zwei Monate. „In das Projekt sind wir im Januar gestartet“, sagt Nocke. „Mir kam die Idee und ich habe Kaira angerufen und ihr davon erzählt.“ Denn Nocke und Eistel ist es wichtig, einander zu unterstützen – auch wenn sie technisch gesehen auch Konkurrenten sind. „Das Menschsein ist das Wichtigste. Wir kommunizieren sehr offen miteinander und helfen uns gegenseitig.“

Ein wichtiger Aspekt, denn die Pandemie ruht nicht. Erst am Montag (22.3.) war die Öffnung der Außengastronomie geplatzt, der Lockdown wurde bis zum 18. April verlängert. Auf die Frage hin, ob sie sich auf eine mögliche Öffnung vorbereitet hätten, sagt Eistel: „Wir lassen das erst einmal alles auf uns zukommen. Im letzten Jahr, als wir wieder öffnen durften, waren die damaligen Bedingungen eine Hürde.“ Es brauchte viel Vorlaufzeit, um den Anforderungen gerecht zu werden und ein Hygienekonzept auszuarbeiten. Ähnlich wolle man es angehen, sollte es zu Öffnungen kommen. Und so lange kann jeder seinen Lieblingscocktail daheim genießen.

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Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
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