Eine Girlande als Adventskalender mit Musiktipps ist mit ein bisschen Mühe ganz einfach und schnell selbst gemacht. © Marie Rademacher
Bastel-Blog #zuhausebleiben

Adventskalender selbst basteln: Ganz viel Musik in der Girlande

Zu Hause bleiben: Das ist in diesen Zeiten das Gebot der Stunde. Damit es in der Corona-Isolation nicht langweilig wird, zeigt Redakteurin Marie Rademacher Bastel-Ideen zum Nachmachen.

Einen selbst gemachten Adventskalender bekommt meine Freundin Nadine jedes Jahr von meiner Freundin Jesse und mir.

Wir packen aber keine Süßigkeiten hinter die 24 Türchen – sondern Musik. Jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember verrät ihr ein kleiner Zettel im Adventskalender, welches Lied wir ihr für den Tag schenken – dazu teilen wir online eine Playlist, die wir täglich erweitern. Das macht total Spaß!

© Marie Rademacher © Marie Rademacher

Dieses Jahr haben wir den Adventskalender mit den auf Zettelchen geschriebenen Songs als Girlande aus kleinen Häuschen gebastelt. Hier zeigen wir Schritt für Schritt, wie genau das geht:

Das Material:

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Sie brauchen nur Craft-Papier oder Pack-Papier. Wie viel nötig ist, kommt darauf an, wie groß Ihre Häuschen werden sollen. Außerdem brauchen Sie einen weißen Lackstift, etwa 2 Meter Bastelband (zum Beispiel Jute-Kordel), in schmale Streifen geschnittenes weißes Papier und einen Stift sowie eine Nähmaschine.

Schritt 1:

Schneiden Sie ein Stück Craft-Papier ab und falten es in der Hälfte. Mein Stück war etwa 20 Zentimeter groß – ich habe es also auf 10 Zentimeter gefaltet.

Mit dem Lackstift malen Sie dann 24 kleine Häuschen auf das Papier. Sie sollten alle ein bisschen unterschiedlich aussehen und verschiedene Größen haben. Achten Sie darauf, dass die geknickte Seite des Papiers unten ist. Und darauf, dass jedes Haus eine Hausnummer hat.

Schritt 2:

Die Häuser müssen Sie dann ausschneiden – und zwar nicht unbedingt direkt an der Kontur entlang. Lassen Sie einen kleinen Rand stehen. Das sieht hinterher dann schöner aus. Mit einem Clip (alternativ geht auch eine Büroklammmer) können Sie beide Seiten des Häuschens am Dach miteinander verbinden. Alles natürlich 24-mal.

Schritt 3:

An das Ende des Bastelbandes können Sie dann schon mal eine Schlaufe knoten, an der der Kalender dann später aufgehängt werden kann. Etwa 20 Zentimeter entfernt von der Schlaufe müssen Sie dann das erste Haus an die Schnur nähen.

Schritt 4:

Sie können dazu die Schnur einfach zwischen die beiden Teile des gefalteten Papiers legen. Mit der Nähmaschine nähen Sie einmal an der Kontur des Hauses entlang und nähen so die Schnur mit ein. Aber Achtung: Sie sollten keine ganze Runde nähen, sondern eine Öffnung von circa 1,5 Zentimeter freilassen – dort wird später der Zettel reingeschoben.


Schritt 5:

Nach dem Nähen kann man auch unten am Grund der Häuser das Papier an der Faltkante so zurechtschneiden, dass sie auch zu den Konturen passt.

Schritt 6:

Das machen Sie dann für jedes der 24 Häuschen. Da ist ein bisschen Geduld gefragt. Aber danach ist man auch schon fast fertig.

Schritt 7:

Jetzt müssen nur noch die Musikwünsche in den Kalender. Dazu einfach die etwa einen Zentimeter schmal geschnitten Papierstreifen jeweils mit einem Song beschriften.

Schritt 8:

Die Zettel wie eine Ziehharmonika zusammenfalten und ein Ende etwas länger abstehen lassen. Das kommt dann einfach durch die kleine Öffnung ins Haus. Am Ende muss nur noch auf der zweiten Seite des Bandes ebenfalls eine Schlaufe geknotet werden. Fertig ist der Adventskalender – und der Dezember kann kommen. Diesen kleinen, leichten Adventskalender kann man übrigens auch sehr gut per Post verschicken.

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Das ist der BASTEL-BLOG #ZUHAUSEBLEIBEN

  • In unserem neuen Bastel-Blog #zuhausebleiben gibt Redakteurin Marie Rademacher Tipps, wie man sich zu Hause in Zeiten von Corona die Langeweile vertreiben kann.
  • Die Materialen, die sie dabei nutzt, haben die meisten zu Hause, sonst gibt es sie im Supermarkt oder in der Drogerie.
  • Viel Spaß beim Basteln!
Über die Autorin
Redakteurin
Ich mag Geschichten. Lieber als die historischen und fiktionalen sind mir dabei noch die aktuellen und echten. Deshalb bin ich seit 2009 im Lokaljournalismus zu Hause.
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Marie Rademacher

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