Der Trainer von A-Ligist Grün-Schwarz Cappenberg erinnert sich bei einem Erfolg aus der aktuellen Saison auch an seine aktive Zeit als Spieler zurück. © Sebastian Reith
Fußball

Cappenberg-Trainer skeptisch trotz Erfolg: „Für die Meisterschaft eine Katastrophe“

Der Mannschaft von Grün-Schwarz Cappenberg gelingt in dieser Spielzeit ein durchaus beachtlicher Erfolg – auch wenn dieser nicht in der Fußball-Kreisliga A erzielt wird.

Um die aktuelle Fußball-Spielzeit vernünftig bewerten zu können, hat Grün-Schwarz Cappenberg in der Kreisliga A wahrscheinlich zu wenige Spiele absolviert.

Insgesamt fünf Partien durften die Grün-Schwarzen in der Liga absolvieren bis die Saison unterbrochen und mittlerweile ja sogar eingestellt wurde. Die Punkteausbeute aus den Spielen: Vier Zähler, womit der größte sportliche Erfolg dieser Spielzeit aus Cappenberg-Sicht in einem anderen Wettbewerb zu finden ist, nämlich dem Kreispokal.

GS Cappenberg scheitert erst in der dritten Pokal-Runde

Zwei Runden übersteht die Mannschaft, ehe es gegen den ambitionierten A-Ligisten Rot-Weiß Unna eine Niederlage setzt. Trainer Pascal Harder hat dazu eine klare Meinung: „Ganz ehrlich, ich lege keinen Fokus auf den Pokal“, so Harder deutlich.

„Irgendwann kommt eh ein dicker Brocken und dann wird es ganz schwer“, sagt Harder und ergänzt: „Die Spiele unterhalb der Woche sind für die Meisterschaft oft eine Katastrophe.“

Dabei geht es dem Übungsleiter vor allem um die Regeneration seiner Spieler in den Englischen Wochen.

Harder erinnert sich an seine Zeit in der Oberliga

Aus seiner eigenen aktiven Zeit als Oberliga-Spieler erinnert sich der GSC-Trainer aber an hitzige Pokal-Spiele zurück. „Wir haben damals gegen Mannschaften aus der Kreisliga gespielt, die uns an die eigenen Grenzen gebracht haben, weil sie top motiviert waren“, erzählt Harder.

Dass seine jetzige Mannschaft im Pokal besser spielt, weil er den Spielern keinen Druck macht weiterkommen zu müssen, kann sich der GSC-Trainer durchaus vorstellen. „Ich will einfach, dass die Jungs vernünftigen Fußball spielen und ob wir dann weiterkommen, ist mir wumpe“, so Harder.

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