„Sicherer Hafen“

Sicherer Hafen: Gemeinsame Aktion von Bündnis gegen Rechts und Parteien

Nach der erfolgreichen Crowd-Funding-Aktion bereitet das Schwerter Bündnis gegen Rechts zum Seebrücke-Aktionstag eine weiteres Projekt vor. Mit dabei sind auch SPD, Grüne und die WfS.
Die St. Viktor Gemeinde beteiligt sich ebenfalls an der Aktion. Am Zaun der Kirche sollen orangene Stoffstücke festgebunden werden, um ein Zeichen zu setzen. © Foto: Manuela Schwerte

Am 1. Juni startete das Schwerter Bündnis gegen Rechts eine Crowd-Funding-Aktion über die „Schwerte Crowd“. Die benötigten 555 Euro zur Renovierung der Gedenkstätte an der ehemaligen Synagoge der jüdischen Gemeinde Schwerte wurden kamen innerhalb von drei Stunden zusammen.

Bundesweite Seebrücke-Aktionstage

Zu den bundesweiten Aktionstagen der Seebrücke am 19. und 20. Juni ruft das Bündnis zu einer weiteren Aktion auf. Das Bündnis will damit auf die Lage der Geflüchteten in den Lagern an den europäischen Außengrenzen aufmerksam machen. „Wir dürfen die Menschen dort nicht vergessen. Seenotfälle werden ignoriert und Menschen ertrinken, während andere zusehen. Es ist wichtig, dass wir die Menschenrechte aktiv schützen“, so Nele Blase vom Bündnis.

Am Samstag, dem 19. Juni, bekommen Bürger die Möglichkeit, orangene Stoffstücke an den Zaun der St. Viktor Kirche zu binden. Die Stoffstücke werden vor Ort bereit liegen. Im Laufe des Wochenendes soll so ein visuelles Zeichen zur Seenotrettung entstehen. „Unser Dank geht hier wieder einmal an die St. Viktor Gemeinde und Tom Damm, die sich sofort bereit erklärt haben sich an der Aktion zu beteiligen“, betont Jennifer Sandhu vom Bündnis. Am Sonntag werden einige Freiwillige Lebensgeschichten von Geflüchteten vortragen. Dies wird dann gefilmt und online auf die Facebookseite vom Bündnis gegen Rechts gestellt.

Die Aktion, die in Zusammenarbeit mit den Schwerter Fraktionen der SPD, der Grünen und der WfS stattfindet, soll auch auf einen anstehenden Antrag hinweisen. Alle drei Parteien wollen Schwerte zu einen sogenannten sicheren Hafenstadt machen. Eine „Sichere Hafenstadt“ bekennt sich dazu, Geflüchteten eine Zuflucht und humanitäre Hilfeleistungen zu geben

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