Schwerter geben mehr als 50 Laptops und Tablets für bedürftige Familien ab – teils auch brandneue

Eine digitale Grundausstattung, etwa fürs Homeschooling, ist nicht selbstverständlich. Die Freiwilligeninitiative H.E.L.P. rief zu Computerspenden für bedürftige Familien auf. Die Resonanz war riesig.
Lukas Schröder (l.) vom Grete-Meißner-Zentrum und Dr. Wilfried Michel (M.) übergeben Familie Daniel aus Schwerte einen gespendeten Laptop. © Picasa

Nicht alle Kinder und Jugendlichen können in ihrem Zuhause auf eine digitale Grundausstattung zurückgreifen, die es ihnen ermöglicht, am Distanzunterricht teilzunehmen. Manchen Familien fehlt schlichtweg die Technik. „De facto sind sie so von ihren Bildungschancen abgeschnitten“, sagt Dr. Wilfried Michel von der Freiwilligeninitiative H.E.L.P.

Mehr als 50 Endgeräte gespendet

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von H.E.L.P. haben daher einen Spendenaufruf gestartet: Die Schwerter waren dazu aufgerufen, ihre funktionstüchtigen, ausrangierten Computer, Laptops oder Tablets zu spenden.

Das Resultat des Aufrufs habe die Erwartungen mehr als übertroffen. Die Schwerter Bürgerinnen und Bürger zeigten sich hilfsbereit und spendabel. Mehr als 50 Endgeräte kamen aus allen Teilen der Stadt zusammen.

Die Geräte wurden vorbeigebracht oder von einem Mitarbeiter des Grete-Meißner-Zentrums der Diakonie Schwerte abgeholt. „Mit so vielen Technikspenden haben wir überhaupt nicht gerechnet“, freut sich Meike Terbeck, Leiterin des Grete-Meißner-Zentrums. Die Verteilung der von den „H.E.L.P.E.R.N.“ aufgearbeiteten Geräte startete dann zeitnah.

Spenden werden weiterhin angenommen

Bei der Übergabe an die Familien war die Freude groß. Einige seien erleichtert gewesen, nun leichter am Homeschooling teilnehmen zu können und sich auch online zu treffen.

„Das digitale Lernen wird im Alltag von Schülerinnen und Schülern auch in den nächsten Monaten wichtig bleiben“, sind sich Werner Allek und Arno Martini von H.E.L.P. sicher. Sie bitten Familien, die Bedarf an einer technischen Grundausstattung haben, sich telefonisch unter Tel. (02304) 939380 im Grete-Meißner-Zentrum zu melden. Ihnen soll dann schnell und unkompliziert Hilfe angeboten werden.

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