Mieterverein Schwerte

Steigende Energiepreise: Sorge um Mieterinnen und Mieter in Schwerte

Das Telefon beim Mieterverein Schwerte steht nicht mehr still, seit klar ist, dass die Energiekosten steigen werden. Alle fragen sich: Was kommt auf uns zu und was kann ich tun?
Zu Besuch beim Schwerter Mieterverein: Mechthild Kayser (v.l., SPD und Vorsitzende des Mietervereins Schwerte), Dagmar Lindner (Mieterverein), Ulrike Ulisse (Mieterverein), Sigrid Reihs (SPD) und Angelika Schröder (SPD).
Zu Besuch beim Schwerter Mieterverein: Mechthild Kayser (v.l., SPD und Vorsitzende des Mietervereins Schwerte), Dagmar Lindner (Mieterverein), Ulrike Ulisse (Mieterverein), Sigrid Reihs (SPD) und Angelika Schröder (SPD). © SPD Schwerte

Sigrid Reihs, Angelika Schröder und Mechthild Kayser vertreten die SPD im Städtischen Sozialausschuss. Die Frauen möchten sich nach ihrem Besuch beim Mieterverein Schwerte mit den drängendsten Fragen der hiesigen Mieterinnen und Mieter beschäftigen: „Was kommt an Energiekosten auf uns zu und was kann man tun?“

Zu besonders großer Verunsicherung hat eine Initiative der Stadtwerke geführt, die eigentlich eine Hilfestellung sein sollte. Diese empfahlen ihren Kunden und Kundinnen in einem Schreiben, ab dem 1. Juli freiwillig die monatliche Energiepauschale zu erhöhen, um immensen Nachzahlungen am Ende des Jahres vorzubeugen.

Diejenigen, die Sozialleistungen beziehen, haben aber finanziell keinen Spielraum, um die Energiepauschale zu erhöhen, so der Schwerter Mieterverein. Es dürfte nur den wenigsten Empfängern des Energiegeldes gelingen, den Betrag von bis zu 300 Euro bis Ende des Jahres zurückzulegen, um dann die erhöhte Energiekostenabrechnung zu begleichen. Denn schon jetzt ist die Situation durch die Inflation extrem bedrängend.

Antrag: Runder Tisch zum Thema Energieverbrauch

Beim Mieterverein Schwerte begrüßt man deshalb den Antrag der SPD, einen Runden Tisch zum Thema Energieverbrauch einzuberufen. An diesem sollen Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaften in Schwerte, der Stadtwerke, des Mietervereins sowie Vertreter der Politik teilnehmen.

Beraten werden soll, wie angesichts der steigenden Energiekosten Entlastungen für Mieter und Mieterinnen geschaffen werden können. Die SPD begrüßt ihrerseits, dass die Arbeitsagentur im Kreis Unna bereits jetzt für Bezieher von Sozialleistungen die Nebenkostenabrechnungen regelmäßig unentgeltlich prüft.

Informationsveranstaltungen zum Energiesparen für Senioren

Außerdem freut sich die SPD, dass die Stadtwerke gemeinsam mit der Stadt Schwerte, dem Freiwilligenzentrum, der Diakonie und dem SkF Informationsveranstaltungen zum Energiesparen für Senioren in fünf Schwerter Stadtteilen durchführen.

Die nächsten beiden Informationsveranstaltungen sind am 20. Juli in Villigst und am 27. Juli in Geisecke geplant, jeweils um 15 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.

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