In Supermärkten und Drogerien gelten wieder strenge Einschränkungen. Im dm in der Schwerter City etwa dürfen sich 40 Kunden aufhalten. © Jannah Heiming

Das bedeutet die Bundesnotbremse für Schwerter Supermärkte und Drogerien

Die neue Bundesnotbremse sorgt bei einer Inzidenz von über 100 für Schließungen im Einzelhandel. Doch auch in Supermärkten und Drogerien führt die neue Regelung zu Veränderungen.

Das neue Infektionsschutzgesetz, das in der vergangenen Woche in Kraft getreten ist, führt in Supermärkten und Drogerien erneut zu Änderungen für Kunden – jedenfalls solange sich die Inzidenzwerte im Kreis über 100 halten. Wir haben bei Supermärkten und Drogerien in Schwerte nachgefragt, welche Auswirkungen das neue Gesetz konkret auf die Filialen hat.

Härtere Beschränkungen der Kundenanzahl

Bei den beiden Edeka-Filialen in Schwerte gibt es aufgrund der unterschiedlichen Ladengrößen auch unterschiedliche Kundenbeschränkungen. Edeka Schmitt am Rosenweg in Holzen lässt derzeit 56 Kunden gleichzeitig einkaufen – bei Edeka Patzer an der Letmather Straße in Ergste sind es 43 Kunden.

Beide Filialen kontrollieren die Personenzahlen im Laden mithilfe abgezählter Einkaufswagen. Da die meisten Kunden ohnehin einen Einkaufswagen nutzen, sei dies die einfachste und effektivste Lösung, heißt es in der Antwort auf unsere Anfrage. Abgesehen von der Reduzierung der Kundenanzahl habe sich im Vergleich zu den vorherigen Hygienemaßnahmen nichts verändert.

Keine Vorkommnisse bei Aldi und dm

Auch die Aldi Nord-Filialen in Schwerte arbeiten mit den vorgegebenen behördlichen Vorgaben zur Kundenanzahl innerhalb der Supermärkte. An der Margoth-Röttger-Rath-Straße macht das aktuell 43 Kunden – vor der Notbremse konnten 85 Kunden auf einmal in der Filiale einkaufen. In der Geisecker Filiale ist die Maximalanzahl von 65 auf 33 Kunden geschrumpft. Die Höchstanzahl ist für Kunden auch am jeweiligen Filialen-Eingang zu sehen.

Auch bei Aldi arbeitet man mit einer abgezählten Menge Einkaufwagen, um die Kundenzahlen kontrollieren zu können. Werde der Andrang zu hoch, werden zudem Mitarbeiter eigens für die Kontrolle der Schutzmaßnahmen eingeteilt. In den Schwerter Filialen sei dies bisher allerdings nicht nötig geworden. Alle weiteren Vorkehrungen wie regelmäßige Desinfektion, Abstandsmarkierungen und Plastikwände an den Kassen haben sich nicht verändert.

Bei der Schwerter Filiale des Drogeriemarktes dm in der Fußgängerzone können derzeit 40 Kunden gleichzeitig den Markt betreten. Als Orientierungshilfe werden sowohl Einkaufskörbe und- wägen verwendet. Die Körbe und Wägen werden täglich mehrmals gereinigt und desinfiziert. Probleme habe es mit der Lösung bisher noch nicht gegeben. „Unsere Kunden reagieren mit großem Verständnis auf diese Maßnahme“, berichtet Thorsten Rose, dm-Gebietsverantwortlicher.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Student für Sozialwissenschaft und Philosophie – gebürtiger Schwerter und Wahl-Dortmunder. Immer interessiert an Menschen aus dem Ruhrgebiet und ihren Geschichten.
Zur Autorenseite
Felix Mühlbauer

Unna am Abend

Täglich um 18 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.