„Auf Spurensuche“ heißt der neue Fotokalender von Heiner Möller (v.l.), dessen Bildtexte seine Ehefrau Ingeborg Winzer beisteuerte. Verkauft wird er unter anderem in der Buchhandlung von Olaf Bachmann an der Mährstraße in Schwerte, aber auch in Hörde und Hombruch. © Reinhard Schmitz
Neuer Kalender

„Auf Spurensuche“: Weltklasse-Handballer reist mit der Kamera um die Welt

Mit der Kamera ist Heiner Möller so vertraut wie einst mit dem Handball. Ein Ergebnis ist sein mittlerweile 22. Fotokalender. Vom Erlös spendet er an soziale Projekte in Schwerte und Dortmund.

Auf seiner Entdeckungsreise nach eindrucksvollen Motiven fliegt der frühere Weltklasse-Handballer Heiner Möller mit seiner Kamera-Ausrüstung durch die halbe Welt. Doch manchmal fallen sie dem Fotografen fast direkt neben der Haustür vor das Objektiv. So wie die geheimnisvollen Eisgebilde, die er an einem lausig kalten Januartag am Ufer der Ruhr entdeckte.

Sie sind längst weggeschmolzen und in die Nordsee geflossen, wenn sie genau ein Jahr später auf dem Januarblatt seines neuen Kunstkalenders erscheinen, der an vielen Zimmerwänden in der Ruhrstadt hängen wird.

Es ist schon der 22. Fotokalender von Heiner Möller

Flüchtige Momente in der Natur einzufangen, war eine der Triebfedern für die mittlerweile 22. Ausgabe des Fotokalenders von Heiner Möller, der unter dem Titel „Auf Spurensuche 2022“ erscheint. „In der Bildauswahl finden sich Motive von Gravuren, die Natur und Geschöpfe dieser Erde hinterlassen haben“, berichtet er: „Spuren, die nur eine kurze Lebensdauer zu erwarten haben; andere, die auch noch nach vielen Jahren zu beobachten sind.“

Der Fokus der Kamera richtete sich so auf die „Spuren, die Wasser und Wind, Pflanzen und Tiere geformt haben sowie in geologischen Formationen zu finden sind“.

Geschichten werden nur im Moment der Aufnahme sichtbar

Diese Schätze im Verborgenen – so der engagierte Amateur-Fotograf – erzählen ihre eigenen Geschichten, die nur im Moment der Aufnahme sichtbar werden. Die Spuren im Wüstensand, die von den nächsten Windstößen schon wieder verwischt werden. Die Wolkenformationen, die am Himmel über der Düne auseinanderstieben. Oder die Eisschollen, die der schmelzenden Wärme des Sonnenlichts ausgesetzt sind.

Für jeden in Schwerte verkauften Kalender gehen 5 Euro ans Hospiz

Ganz aktuell entstanden ist neben dem Motiv von der Ruhr das Oktoberblatt, das geheimnisvolle Streifen auf Steinen im Rombergpark in Dortmund zeigt. Für die übrigen Fotos durchstöberte Heiner Möller sein riesiges digitales Archiv nach Aufnahmen, die zum Thema passen.

Das wichtigste Kriterium dabei: „Die Bilder muss man einen ganzen Monat angucken können.“ Jeweils dazugestellt sind Texte, die von Ehefrau Ingeborg Winzer ausgewählt worden sind. Hochwertig gedruckt wurde alles dann im Großformat von 47 mal 65 Zentimetern.

Angeboten wird der Kalender, der in einer Auflage von 400 Exemplaren erschienen ist, zum Stückpreis von 25 Euro. Vom Verkaufserlös will Heiner Möller jeweils 5 Euro spenden – in Schwerte für das Hospiz am Alten Dortmunder Weg, bei einer parallelen Aktion in Dortmund für ein Ambulanzboot des evangelischen Kirchenkreises im Kongo. Sein Ziel ist es, beide sozialen Organisationen am Ende mit jeweils 1.000 Euro unterstützen zu können.

Hier gibt es den Kalender 2022 von Heiner Möller

Verkaufsstellen in Schwerte (Erlös-Spende fürs Hospiz):

  • Bücher Bachmann, Mährstraße 15
  • Hospiz Schwerte, Alter Dortmunder Weg 89
  • Postfiliale Westhofen, Reichshofstraße 15

Verkaufsstellen in Dortmund (Erlös für Ambulanzboot im Kongo):

  • Buchhandlung Transfer in Hörde, An der Schlanken Mathilde 3
  • Weltstand in Hombruch, Markt (mittwochs 10-12, samstags 9-13 Uhr)
  • Kiosk in Wellinghofen, Preinstraße 53
  • Galerie P. in Wellinghofen, Godekinstraße 148
Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz

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