Stadtwerkechef Sebastian Kirchmann (r.) erläuterte dem Verwaltungsrat der AÖR Abwasser die Alternativen: Wenn das Urteil Bestand hat, gibt es keine Ausschüttung aus dem Abwasserbetrieb an die Stadtkasse mehr.
Stadtwerkechef Sebastian Kirchmann (r.) erläuterte dem Verwaltungsrat der AÖR Abwasser die Alternativen: Wenn das Urteil Bestand hat, gibt es keine Ausschüttung aus dem Abwasserbetrieb an die Stadtkasse mehr. © Stadtwerke/Schmitz
OVG-Urteil

Abwassergebühren: Bürger oder Stadt – eine Partei geht leer aus

Im Mai hat das Oberverwaltungsgericht entschieden, dass die Abwassergebühren zu hoch angesetzt sind. Das gelte auch für Schwerte. Doch vorerst gibt es keine Entlastung für Schwertes Bürger.

Im Mai entschied das Oberverwaltungsgericht Münster, dass die Kalkulatorischen Zinsen, die von der Stadt Oer-Erkenschwick in ihre Abwassergebühren eingerechnet waren, zu hoch seien.

1,3 Millionen Euro für die Stadtkasse

Kalkulatorische Zinsen über 50 Jahre berechnet

Wenn das Urteil Bestand hat, fehlen 1,3 Millionen

600 Widersprüche pro Jahr gegen Gebühren

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