Ausflüge wie hier im Jahre 1977 mit einem Musikdampfer der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt gehören fest zum Programm des Ökumenischen Seniorenkreises.
Ausflüge wie hier im Jahre 1977 mit einem Musikdampfer der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt gehören fest zum Programm des Ökumenischen Seniorenkreises. © Ökumenischer Seniorenkreis
Ökumenischer Seniorenkreis

50 Jahre Seniorenkreis: Für viele Frauen damals die einzige Möglichkeit, mal alleine wegzugehen

Raus aus der Einsamkeit. Dafür wurde vor 50 Jahren der Ökumenische Seniorenkreis gegründet. Frauen bot er auch andere Möglichkeiten. Heute ist es nicht mehr leicht, zu Veranstaltungen zu locken.

Man muss den Frauen schon etwas bieten. Der Ökumenische Seniorenkreis hat in der Freizeit längst kein Monopol mehr. „Manche Frauen sind heute in verschiedenen Gruppierungen“, sagt Christel Ibert (72), die die Gruppe gemeinsam mit Maria Tebroke (70) leitet: „Die gucken aufs Programm: Was ist interessant?“ Wenn das nicht stimmt, gehen sie in der Woche vielleicht lieber zur Arbeiterwohlfahrt.

Für Frauen die einzige Möglichkeit, mal alleine wegzugehen

Teilnehmerliste des ersten Treffens 1971 nennt 25 Personen

Zu Einkehrtagen hatten die Frauen später keine Lust mehr

Christel Timmer hofft auf Jubiläumsfeier im November

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Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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