Torjubel beim VfB Westhofen - dieses Bild gab es in den ersten drei Saisonspielen schon häufiger. 14 Tore hat der VfB schon erzielt, mehr als die Hälfte davon ging auf das Konto eines Spielers. © Manuela Schwerte
Fußball

Trainer Lothar Huber über seinen Torjäger des VfB Westhofen: „Ein Volltreffer!“

Acht Tore in drei Spielen - besser geht’s kaum. Auf jeden Fall kann sich Lothar Huber, der Coach des VfB Westhofen, nicht über seinen Torjäger beklagen, der noch viel vor hat mit dem Klub.

Wenn Lothar Huber über seinen derzeit erfolgreichsten Torschützen spricht, dann ist das schon so etwas wie Schwärmerei. „Ein echter Volltreffer“, urteilte der ehemalige BVB-Profi über seinen Top-Torjäger, der vom Bezirksliga-Aufsteiger FC Hellas Makedonikos Hagen nach Westhofen gekommen ist.

Das war allerdings bereits im Vorjahr, am Anfang der Corona-Saison. Zusammen mit seinem Bruder Domenico war Giuseppe Restieri im Sommer 2020 nach Westhofen gewechselt. Ein Jahr später macht er dort weiter, wo er im Herbst 2020 aufgehört hat. Nach drei Spieltagen (4:2 gegen Phoenix Eving, jeweils 5:0 gegen Eintracht Dorstfeld und Mengede II) liegt Giuseppe Restieri mit schon acht Toren an der Spitze der Torjägerliste.

„Nach der langen Pause bin ich umso heißer“

An die Corona-Saison mag der 26-Jährige nicht zurückdenken. Als die Saison im Oktober 2020 abgebrochen wurde, wollte Giuseppe zusammen mit Bruder Domenico beim VfB so richtig durchstarten. „Nach dieser langen Pause bin ich jetzt umso heißer auf die Spiele“, scherzt der 1,69 Meter große Stürmer mit dem Lockenkopf. Im vierten Jahr spielen die beiden Brüder zusammen. „Wir kennen unsere Laufwege, Domenico weiß genau, wie er mich zu bedienen hat. Mein Bruder legt für mich auf und ich versuche zu treffen“, erklärt der Jüngere der Beiden.

Giuseppe Restieri (li.), hier beim gemeinsamen Torjubel mit Michel Amaral, hat in den ersten drei Saisonspielen schon acht Tore für den VfB Westhofen erzielt.
Giuseppe Restieri (li.), hier beim gemeinsamen Torjubel mit Michel Amaral, hat in den ersten drei Saisonspielen schon acht Tore für den VfB Westhofen erzielt. © Manuela Schwerte © Manuela Schwerte

Dass sich Giuseppe – ebenso wie sein Bruder Domenico – in Westhofen wohlfühlt, ist kein Geheimnis. Beide spielen eine tragende Rolle im Konzept des Trainerduos Huber/Pajdzik. „Mal schauen, was noch möglich ist. Dass wir aufsteigen wollen, ist ja kein Geheimnis. Was danach kommt, mal sehen“, zeigte sich Giuseppe Restieri vom „Projekt Westhofen“ angetan.

Auf dem Weg dahin stehen für Restieri und seine Westhofener nun wichtige Partien an: erst beim VfL Hörde, dann das Lokalduell gegen den TuS Holzen-Sommerberg. Das seien entscheidende Spiele, verlieren sei verboten, so Restieri.

Der dribbelstarke Stürmer mit den italienischen Wurzeln wird übrigens Woche für Woche angefeuert. Zehn Fans seien immer dabei, brichtet so Restieri. Die Familie spielt im Leben des Torjägers eine enorm große Rolle. Seine Mama sei bei jedem Spiel dabei, unterstütze ihn und feuere ihn an: „Meine Mama ist quasi der zwölfte Mann in unserer Mannschaft.“

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
Zur Autorenseite
Avatar

Unna am Abend

Täglich um 18 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.