Maximilian Wolff (re.) hat sich auf Anhieb einen Stammplatz beim Bezirksligisten Geisecker SV ergattert. © Manuela Schwerte
Fußball-Bezirksliga

Stammplatz unter Trainer Thomas Wotzlawski – wie damals bei den Minikickern

Dieser Neuzugang hat voll eingeschlagen. Im Sommer wechselte ein 19-Jähriger vom Holzwickeder SC zum Geisecker SV. Auf Anhieb gehört er zur Stammformation des Bezirksligisten.

Der Saisonstart war richtig gut. Zehn Punkte aus vier Spielen sorgten dafür, dass der Geisecker SV in der Fußball-Bezirksliga auf Rang zwei steht. Aus den vielen neuen Gesichtern ragt im Mittelfeld ein ganz junges heraus. Ein erst 19 Jahre alter Neuzugang aus der A-Jugend des Holzwickeder SC hat sich nicht nur auf Anhieb einen Stammplatz erspielt, er hat auch beim Heimspiel des dritten Spieltags gegen Westfalia Wethmar dafür gesorgt, dass es am Ende 2:1 für die Geisecker hieß.

In der elften Minute übernahm Maximilian Wolff Verantwortung und verwandelte sicher einen Strafstoß zum frühen 1:0. „Nein, ich habe mir nicht den Ball geschnappt und bin zum Elfmeterpunkt gelaufen. Die Jungs haben mich nach kurzer Beratung gefragt, ob ich das machen wolle“, blickt Wolff auf die Situation am 12. September zurück.

Hoher Stellenwert für den jungen Spieler

Das sagt schon ganz viel aus über den Stellenwert des jungen Mannes, der im Sommer nach Geisecke kam – was aber kein Zufall war. Mit drei oder vier Jahren kickte Wolff bereits bei den Minikickern des SV Berghofen. Trainer war damals ein gewisser Thomas Wotzlawski. Während Wotzlawski im Sommer 2016 Coach beim Geisecker SV wurde, wechselte Wolff im zweiten C-Jugend-Jahr nach Holzwickede.

„Der Kontakt ist einfach nie abgebrochen. Die Familien kennen sich. Im Winter haben wir darüber gesprochen, ob ein Wechsel Sinn machen würde“, erklärt Maximilian Wolff, der immer schon im Mittelfeld als „Sechser“ zu Hause ist.

Natürlich war auch Holzwickede an dem Studenten der Wirtschaftswissenschaften (2. Semester an der TU Dortmund) interessiert, wollte aber erst nach der Vorbereitung entscheiden, ob ein Sprung in den Oberliga-Kader möglich gewesen wäre. In Holzwickede habe er auch schon mittrainiert, wählte aber den sicheren Weg, in die Bezirksliga zum Geisecker SV: „Das habe ich nie bereut, zumal man den Leistungsunterschied zwischen A-Junioren und Senioren nicht unterschätzen darf. Es ist gleichzeitig anspruchsvoll und schön, gegen ältere und routiniertere Spieler anzutreten“, sagt der Youngster.

In allen Spieler von Beginn an auf dem Platz

Dass es machbar ist, bewies Wolf eindrucksvoll. Die Mannschaft habe ihn super aufgenommen, Trainer Thomas Wotzlawski natürlich auch. Der Leistungssprung sei absolut machbar, so der 19-Jährige. Nur bei der Antwort auf die Frage, ob er in Geisecke schon einen Stammplatz inne habe, tut er sich schwer. „Das muss der Trainer entscheiden“, sagt der 1,70 Meter große Mittelfeldakteur mit den enormen läuferischen Qualitäten. Thomas Wotzlawski hat da wohl schon eine Entscheidung getroffen. In allen Vorbereitungsspielen und in allen vier Meisterschaftsspielen gehörte Maximilian Wolff zur Anfangsformation und wurde nie ausgewechselt.

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Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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