Auf neue Gegner müssen sich die heimischen Fußballer im Vergleich zur Vorsaison nicht einstellen - mit einer Ausnahme. © Bernd Paulitschke
Fußball

Schwerter Klubs müssen sich an keine neuen Gegner gewöhnen – mit einer Ausnahme

Der Start der Amateurfußballsaison 2021/22 rückt näher. Und seit ein paar Tagen wissen die höherklassigen Teams nun auch, mit welchen Gegnern sie es in ihrer jeweiligen Liga zu tun bekommen.

Die Verantwortlichen des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) haben die Einteilung der Staffeln ab Bezirksliga aufwärts veröffentlicht. Dass sich die Veränderungen im Vergleich zur Abbruch-Spielzeit 2020/21 in engen Grenzen halten, ist alles Andere als überraschend. Schließlich hat es als Folge der Annullierung weder Auf- noch Absteiger gegeben – warum also sollten die Verbandsfunktionäre an der Einteilung der Vorsaison etwas verändern?

Und trotzdem hat es ein paar Verschiebungen gegeben, von denen in einem Fall auch ein heimischer Klub betroffen ist. Denn in der Bezirksliga-Staffel 6, der sportlichen Heimat des SC Hennen, gibt es mit dem Kiersper SC und dem TuS Neuenrade zwei Mannschaften, die in der Vorsaison noch der Parallelstaffel 5 zugeteilt waren.

Zwei Hagener Vereine als „Rückzieher“

Trotzdem bleibt es in der „6“ bei der Sollstärke von 16 Mannschaften – wie geht das denn? Zwei „Rückzieher“ machen es möglich: Zum einen verzichtet der traditionsreiche SSV Hagen freiwillig auf sein Bezirksliga-Startrecht und geht in die Kreisliga A zurück. Und mit Türkiyemspor Hagen hatte ein anderer Klub aus der Nachbarstadt schon zu Beginn der vergangenen Saison die Bezirksliga-Segel gestrichen.

An die Stelle dieser beiden Vereine rücken nun also die beiden erwähnten Klubs aus dem Sauerland. Damit haben die Hennener – zumindest was die Entfernungen angeht – kein allzu großes Los gezogen, denn Neuenrade (35 Kilometer) und vor allem Kierspe (57 Kilometer) liegen ein gutes Stück weiter von Hennen entfernt als das Hagener Ischelandstadion.

Marvin Horn ist nur mäßig begeistert

So ist auch Marvin Horn, Sportlicher Leiter der „Zebras“ nur mäßig begeistert von dem Ligazuwachs, mit dem er nicht unbedingt gerechnet hatte. „Der regionale Bezug zu Kierspe und Neuenrade ist so gut wie gar nicht vorhanden. Wir nehmen das so an und freuen uns auf die Saison. aber es wäre natürlich schön, wenn man irgendwann mal wieder mehr regionale Spiele hat.“

Im Gegensatz zum SC Hennen müssen sich die anderen heimischen Teams, die überkreislich um Punkte spielen, auf keine neuen Gegner einstellen. Denn die Zusammensetzung der Landesliga 2 (mit dem SC Berchum/Garenfeld) und der Bezirksliga 8 (mit VfL Schwerte, ETuS/DJK Schwerte und Geisecker SV) ändert sich im Vergleich zur Vorsaison nichts.

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Michael Doetsch

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