Der ETuS/DJK Schwerte, hier mit Yücel Balta (re.), hat sein Testspiel gegen MSV Iserlohn mit 3:6 verloren. © Nils Foltynowicz
Fußball

ETuS/DJK Schwerte kassiert eine Klatsche, präsentiert aber drei Neuzugänge

Mit 3:6 hat Bezirksligist ETuS/DJK Schwerte sein erstes Testspiel am Sonntag verloren - gegen einen B-Ligisten. In personeller Hinsicht aber gibt es positive Nachrichten aus Schwerte-Ost.

Drei Neuzugänge hatten die Verantwortlichen des ETuS/DJK Schwerte zum Stichtag der Amateurfußball-Wechselfrist am 30. Juni bekannt gegeben: Noel Weyer (zuletzt pausiert, davor Hombrucher SV), Emmanuel Peters (TuS Holzen-Sommerberg) und Enis Dindar (SSV Hagen).

Pünktlich zum ersten Testspiel im Rahmen der Vorbereitung auf die am 29. August beginnende Saison hat ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss am vergangenen Sonntag noch drei weitere Akteure aus dem Hut gezaubert, die bei besagtem Test gegen den MSV Iserlohn (3:6) auch schon ihre ersten Einsatzminuten verzeichnen konnten.

Rückkehr vom VfR Sölde nach Schwerte-Ost

Zwei dieser drei neuen Spieler kommen aus dem eigenen Reihen: Da ist zum einen mit Justin Sawatzki ein Akteur, der bei den „Östlichen“ mit dem Fußballspielen begonnen hat. In der vergangenen Saison, in der es nur eine Handvoll Spiele gab, ehe die Spielzeit coronabedingt abgebrochen wurde, spielte Sawatzki für die A-Junioren des VfR Sölde. Nun ist er zu seinem Stammverein nach Schwerte-Ost zurückgekehrt und soll im EWG-Sportpark die rechte Seite beackern.

Dies könnte er gemeinsam mit Leon Parr tun, der in seine zweite Saison im Seniorenbereich geht. Seine erste Spielzeit absolvierte er für die zweite Mannschaft des ETuS/DJK in der C-Liga. Nun aber will Parr den Sprung in die „Erste“ schaffen und zählt zum 24-köpfigen Kader, mit dem Trainer Haberschuss die Bezirksliga-Spielzeit 2021/22 in Angriff nehmen will. Und auch der dritte Neue ist ein Mann für die Außenbahn: Mehmet Oglou hat aus der A-Jugend des SSV Hagen den Weg zum ETuS/DJK gefunden.

Mit der Verpflichtung dieser drei Spieler sei der Kader komplett, sagt Trainer Haberschuss – ein Kader mit dessen Zusammensetzung der Coach insgesamt zufrieden ist. Nur eine Position bereitet dem Coach noch ein wenig Bauchschmerzen, denn seinen Keeper Lukas Hedtheyer müsste der Trainer eigentlich in Watte packen. Einen weiteren Torwart sucht man im Kader der „Östlichen“ nämlich vergeblich. „Wenn sich noch jemand finden sollte, der mit Lukas in den Konkurrenzkampf um die Nummer treten will, wäre das natürlich super. Aber es ist echt schwierig, einen Torwart zu finden“, hat André Haberschuss festgestellt.

Ein halbes Dutzend Gegentore im ersten Test

Dass Hedtheyer gleich im ersten Testspiel am Sonntag ein halbes Dutzend Mal den Ball aus dem Netz holen musste, war aus ETuS/DJK-Sicht ganz sicher nicht eingeplant – erst recht nicht gegen eine zwei Klassen tiefer spielende Mannschaft. Doch die Gäste des MSV Iserlohn verdiente sich den 6:3-Erfolg redlich.

Nun könnte man auf die Idee kommen, dass nach einer Heimniederlage mit drei Toren Unterschied gegen einen zwei Klassen tiefer spielenden Gegner der Haussegen beim ETuS/DJK Schwerte schief hängt. Dem sei aber nicht so, versichert André Haberschuss. „Okay, sechs Gegentore nerven. Aber man muss doch mal ehrlich zu sich selbst sein – ich weiß doch, wie die Jungs mit der langen Corona-Pause umgegangen sind.“

Nicht so fit, wie man sich das als Trainer wünscht

Was der Trainer damit meint: Die wenigsten seiner Spieler haben über den langen Zeitraum in dem Maße an ihrer körperlichen Fitness gearbeitet, wie man sich das als Trainer vielleicht gewünscht hätte. „Deshalb bleibe ich dabei: Das Ergebnis ist mir relativ egal. Wichtig war, das es keine Verletzungen gegeben hat“, so der Trainer. Und die körperliche Defizite aufzuarbeiten, dazu sei die Zeit bis zum Saisonstart noch lang genug.

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Michael Doetsch

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