In der Verlängerung behielten die Iserlohn Roosters am Dienstagabend gegen Schwenningen die Oberhand. © Jonas Brockmann/ Eibner-Pressefoto
Eishockey

Es bleibt spannend: Ein Jubilar hält die Iserlohn Roosters im Playoff-Rennen

Der Kampf um die Playoff-Plätze in der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL) geht in seine heiße Phase - und die Iserlohn Roosters liegen immer noch aussichtsreich im Rennen.

Dass die Iserlohn Roosters auch nach dem Spiel zwischen den beiden Viertplatzierten der Nord- und Süd-Staffel am Dienstagabend noch realistische Chancen haben, den begehrten Platz vier zu erreichen, lag nicht zuletzt an einem Jubilar der Sauerländer.

Denn im Spiel gegen die Schwenninger Wild Wings war es Kapitän Torsten Ankert, dem in seinem 750. DEL-Spiel kurz vor Schluss das 2:2-Ausgleichstor gelang, das den weg in die Verlängerung ebnete. Und hier stocherte Brent Radeke den Puck in der 64. Minute zum 3:2-Siegtreffer für die Sauerländer ins Tor.

Abgefälschter Schlagschuss von der blauen Linie

Der Jubilar persönlich hatte zuvor mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, den Joel Lowry in der 9. Minute zur 1:0-Führung abfälschte, dafür gesorgt, dass die Roosters besser starteten als in den Spielen zuvor. Doch lange hielt die Freude über den Führungstreffer nicht, denn zwei Minuten später glichen die Schwarzwälder aus und gingen dann Mitte des zweiten Drittels sogar mit 2:1 in Führung – die Roosters standen unter Druck, zumal die direkten Playoff-Konkurrenten aus Wolfsburg und Düsseldorf ihre Partien gewonnen hatten.

Eine doppelte Unterzahl für 30 Sekunden überstanden die Gastgeber unbeschadet, zudem vereitelte Goalie Andy Jenike einen Schwenninger Alleingang. Dann schlug Ankerts Stunde (57.) – der 2:2-Ausgleichstreffer war das erste Saisontor des Kapitäns – und Radeke erledigte in der Verlängerung den Rest.

Drei Spiele stehen für die Sauerländer noch auf dem Programm. Zunächst warten am Donnerstag in Ingolstadt und am Freitag bei Red Bull München (jeweils 19.30 Uhr, live bei Magenta TV) innerhalb von 24 Stunden zwei komplizierte Auswärtsspiele im Süden der Republik, ehe zum Abschluss am Sonntag um 14.30 Uhr, live bei Magenta TV) die Ingolstädter in Iserlohn gastieren.

Spätestens dann wird feststehen, ob die Iserlohn Roosters in den Playoffs vertreten sein werden.

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