Zu früh gefreut: Schalke 04 verliert 1:2 in St. Petersburg

Schalke 04

Schalke 04 hat sich am Sonntag in einem Freundschaftsspiel beim russischen Tabellenführer Zenit St. Petersburg mit 1:2 geschlagen geben müssen. Das Tor der Gäste erzielte Steven Skrzybski.

Gelsenkirchen

, 18.11.2018, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zu früh gefreut: Schalke 04 verliert 1:2 in St. Petersburg

Zu früh gefreut: Steven Skrzybski (l.) und Franco Di Santo freuten sich über den zwischenzeitlichen Ausgleich. © imago

Mehr als sechs Monate nach seinem letzten Einsatz feierte Bastian Oczipka bei der 1:2-Niederlage in St. Petersburg sein Comeback. Der Linksfuß, der im Sommer an der Leiste operiert worden war, stand in der Startelf und kam 72 Minuten zum Einsatz. Neben dem 29-Jährigen standen sechs weitere Profis in der Anfangsformation.

Zudem durften mit Sören Ahlers, Louis Samson, Sandro Plechaty und Nassim Boujellab vier Akteure aus der U23 von Beginn an ran. Im Verlauf der Partie kamen noch fünf weitere Talente aus der Knappenschmiede zum Einsatz.

Fehler von Omar Mascarell



Vor 41.214 Zuschauern waren die Gastgeber zunächst das aktivere Team, das nach sechs Minuten auch in Führung ging. Matias Kranevitter schaltete nach einem Fehler von Omar Mascarell im Aufbauspiel blitzschnell und schlenzte den Ball aus 19 Metern sehenswert ins linke obere Eck.

Nach rund zehn Minuten entwickelte sich dann ein weitestgehend ausgeglichenes Duell. Die erste Schalker Möglichkeit hatte Naldo, der nach einem Oczipka-Eckball von rechts knapp am Tor vorbeiköpfte (11.). Wenig später endete eine Aktion des Duos Steven Skrzybski und Franco Do Santo erfolgreich. Di Santo spielte von der Grundlinie auf Skrzybski zurück. Der Rechtsfuß, der am Sonntag 26 Jahre alt wurde, fackelte nicht lange und verwandelte zum Ausgleich (1:1).

Foul von Abdul-Rahman Baba

Schalke startete engagiert in den zweiten Durchgang und hatte bereits in den ersten Minuten gute Chancen, um in Führung zu gehen. Doch ein Konter der Platzherren brachte die Entscheidung. Abdul-Rahman Baba foulte im Strafraum Sebastian Driussi. Den folgenden Elfmeter schoss der Gefoulte selbst, scheiterte aber am stark reagierenden Ralf Fährmann. Den Abpraller drückte Magomed Ozdoyev per Kopf über die Linie.

Der Treffer war umstritten, da der Torschütze beim Elfmeter seines Mitspielers viel zu früh in den Sechzehner gelaufen war. In den letzten Minuten drückten die Knappen auf den Ausgleich, wurden aber nicht belohnt. „Wir hatten viele Chancen. Mindestens ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, sagte Schalke-Torhüter Ralf Fährmann.

Viele Chancen vergeben

Schalke: Ahlers (46. Fährmann) – Samson (56. Timotheou), Naldo, Baba – Plechaty (46. Fontein), Mascarell (72. Carls), Boujellab, Bentaleb (46. Geis), Oczipka (72. Firat) – Di Santo (46. Wright), Skrzybski

Tore: 1:0 Kranevitter (6.), 1:1 Skrzybski (35.), 2:1 Ozdoyev (78.)

Schiedsrichter: Lapochkin (Russland)

Zuschauer: 41.214

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