Wie Schalke-Trainer David Wagner über Benjamin Stambouli denkt

Schalke 04

Trotz des 13. Spiels in Folge ohne Sieg waren Trainer und Spieler nach dem 1:1 gegen Leverkusen bemüht, die positiven Dinge herauszustreichen.

Gelsenkirchen

, 15.06.2020, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zukunft von Benjamin Stambouli (l.) ist noch ungeklärt.

Die Zukunft von Benjamin Stambouli (l.) ist noch ungeklärt. © dpa

Wie zum Beispiel Daniel Caligiuri, der seine Sicht der Dinge so zusammenfasste: „Wir haben in der ersten Hälfte mit einer jungen Mannschaft gut gespielt und es als Team hingekriegt. Jeder hilft dem anderen, nur so können wir in der Krise weitergehen.“


Der Schalke-Kapitän spielte eine Hauptrolle in dieser Begegnung. Nach seinem verwandelten Handelfmeter zur Schalker Führung nach der Pause, erhielt er wenige Minuten später nach einer kuriosen Szene seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison und fehlt damit am Mittwoch (18.30 Uhr) in Frankfurt. Ein Umstand, den der 32-Jährige sehr verärgerte. „Bei uns liegt einer am Boden, die Leverkusener spielen einfach weiter. Das ist für mich unsportlich. Dann kommt es zum Gerangel, ich will meinen eigenen Spieler schützen und sehe dafür die Gelbe Karte - für mich unverständlich.“

Caligiuri hadert mit fünfter Gelber Karte

Allerdings machte Caligiuri beim Ausgleich der Leverkusener auch eine unglückliche Ggab es indes noch einen weiteren Grund zum Hadern, denn unmittelbar Figur, weil er nicht konsequent genug im Zweikampf agierte. „Das ärgert mich natürlich, dass ich da nicht konsequent genug hingehe.“


Während der Routinier Schalke am Saison wohl in Richtung FC Augsburg verlassen wird, bleibt die Zukunft von Benjamin Stambouli ungeklärt. Trainer David Wagner wüünscht sich, dass Stambouli bleibt. „Mein Wunsch ist das, keine Frage“, so der 48-Jährige. Aber momentan gelte es erst einmal, den Rest der Saison zu Ende zu spielen. Er schätzt den Franzosen ungemein als Führungsspieler und Integrationsfigur.

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