Stichtag: Am 12. Mai 1971 enden die Schalker Pokalträume gegen Köln

Schalke 04

Der 12. Mai 1971 ist kein Tag, an den die Schalker Vereinsfamilie gern zurückdenkt. Denn im Halbfinale des DFB-Pokals gibt es eine 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln.

Gelsenkirchen

, 12.05.2020, 13:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Stan“ Libuda (l.) scheiterte mit Schalke 04 im DFB-Pokal-Halbfinale am 12. Mai 1971.

„Stan“ Libuda (l.) scheiterte mit Schalke 04 im DFB-Pokal-Halbfinale am 12. Mai 1971. © dpa

Dabei hatten sich die Königsblauen in der Halbzeitpause schon als Finalteilnehmer gefühlt. Denn durch Tore von Klaus Scheer (7.) und „Stan“ Libuda (17.) führen die Gastgeber vor 33.000 Zuschauern in der Glückauf-Kampfbahn mit 2:0.



Doch nach dem Seitenwechsel drehen die Kölner eine schon verloren geglaubte Partie. Kapitän Wolfgang Overath (47.) ist es höchstpersönlich, der für den Anschlusstreffer sorgt. Dieses Tor gibt den Gästen so viel Auftrieb, dass sie den müde wirkenden Schalkern keine Chance mehr lassen. Innerhalb von sechs Minuten heißt es 3:2 für Köln durch Tore von Karl-Heinz Thielen (70.) und Heinz Flohe (76.).



Die nächste Enttäuschung folgt für Schalke im Endspurt der Bundesligasaison 1970/71. Denn nur ein Sieg aus den letzten vier Begegnungen bedeutet am Ende Platz sechs in der Liga. Damit wird der erhoffte UEFA-Cup-Rang verpasst.

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