Skrzybski feiert märchenhaftes Startelf-Debüt - Schalkes Offensive überzeugt

dzEinzelkritik

Beim 5:2-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg überzeugte - das zeig schon das Ergebnis - vor allem die Schalker Offensive. Hinten wackelte Königsblau diesmal. Die Einzelkritik.

Gelsenkirchen

, 24.11.2018, 21:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ralf Fährmann: Zeigte in der ersten Halbzeit zwei gute Paraden gegen Kubo und Behrens. An den beiden Gegentoren konnte er nichts machen. Note 3

Benjamin Stambouli: Beim zweiten Gegnentor der Nürnberger machte der Franzose eine unglückliche Figur. Auch in der ersten Halbzeit leistete sich der Abwehrspieler mehrere für ihn ungewohnte Konzentrationsmängel. Note 3,5

Salif Sané: Ähnlich wie Stambouli leiste er sich in den erste zehn Minuten zwei Fehlpässe, die der Gegner aber nicht bestrafte. Im Laufe des Spiels stabilisierte er seine Leistung. Note 3


Matija Nastasic:
Bester Schalker in der Dreierkette. Er bügelte einige Fehler seiner Mitspieler aus und bewies in kniffligen Spielsituationen auch gute Übersicht. Note 2,5

Daniel Caligiuri: Auf der rechten Außenbahn bereitete er drei von fünf Schalker Toren vor. Dennoch wird Trainer Tedesco nicht mit seiner Leitung uneingeschränkt zufrieden gewesen sein, weil der 30-Jährige sich in der Defensive einige Patzer erlaubte. Note 2

Sebastian Rudy: Seine Leitungskurve zeigte ein Stück bergauf. Ihm gelang zwar noch längst nicht alles, aber er bewies in einigen Spielsituationen durch kluge Pässe, dass er auf dem richtigen Weg ist. Note 3,5

Skrzybski feiert märchenhaftes Startelf-Debüt - Schalkes Offensive überzeugt

Sattelfest war Schalkes Defensive nicht. Ralf Fährmann musste ein ums andere Mal einschreiten. © dpa

Bastian Oczipka: Nach sechs Monaten Verletzungspause krönte er seine gute Leistung mit seinem ersten Saisontor in der letzten Spielminute. Er hatte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten. Note 2,5

Nabil Bentaleb: Der Mittelfeldspieler schwankte einmal mehr zwischen Genie und Wahnsinn. Symptomatisch war seine Aktion in der 53. Minuten, als er mehrere Gegenspieler aussteigen ließ, aber anstelle selbst zu schießen noch einmal auf den überraschten Burgstaller abspielte, was prompt misslang. Note 3,5

Armine Harit: Freute sich über sein erstes Bundesligator in der laufenden Saison, nahm sich in dem Spiel aber auch einige Pausen. Als er von Robert Bauer gefoult wurde, musste der Nürnberger mit einer gelbroten Karten vom Platz, da er schon nach bemerkenswerten 27 Sekunden das erste Mal Gelb gesehen hatte. Note 3,0

Steven Skrzybski: Als er nach 88 Minuten ausgewechselt wurde, wurde er von den S04-Fans frenetisch gefeiert. Denn mit zwei Toren bei seinem Startelf-Debüt verlief die Partie für den Ex-Berliner märchenhaft. Note 2,0

Skrzybski feiert märchenhaftes Startelf-Debüt - Schalkes Offensive überzeugt

Das erste Bundesligator zum Greifen nah. Steven Skrzybski nutzt hier einen Fehler von Nürnbergs Schlussmann Mathenia aus und schiebt zur Schalker Führung ein. © imago

Guido Burgstaller: Der Österreicher glänzte als Torschütze und Vorbereiter. Dass er in den letzten Tagen wegen seiner Leistenprobleme nur eingeschränkt trainieren konnte, war ihm auf dem Platz gegen den Klub nicht anzumerken. Note 2,0

Omar Mascarell kam in der 80. Minute für Rudy. Ohne Note

Alessandro Schöpf kam in der 85. Minute für Harit. Ohne Note

Haji Wright kam in der 88. Minute zu seinem Bundesliga-Debüt als er für Skrzybski eingewechselt wurde Ohne Note

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