Juan Miranda ist nicht der erste Spanier auf Schalke. Einige seiner Landsleute spielten mit unterschiedlichem Erfolg, wie ein kleiner Streifzug – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – zeigt.

Gelsenkirchen

, 17.09.2019, 16:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Raul: Mit 28 Toren in 66 Bundesliga-Spielen war der Weltstar von Real Madrid bei den Blau-Weißen schnell zum Publikumsliebling ausgestiegen. Er bewies eindrucksvoll mit seinem Wechsel, dass er sich nicht aufs Altenteil zurückziehen wollte. Höhepunkt seiner zweijährigen Zeit auf Schalke war der Gewinn des DFB-Pokals und der Einzug ins Champions-League-Halbfinale in der Saison 2010/2011.



Bei seinem Abschied aus der Veltins-Arena rührte der damals 34-Jährige zu Tränen, als er sagte: Raúl sagte: „Ich habe mich hier immer zuhause gefühlt: Ich habe das machen können, was den größten Spaß bereitet - nämlich spielen, spielen, spielen! Vielen, vielen Dank für viel Zuneigung und Respekt.“


Jurado enttäuschte


José Manuel Jurado: Der offensive Mittelfeldspieler, Ende August 2010 von Atlético Madrid verpflichtet, konnte dagegen die Erwartungen nie erfüllen. Mit einer Ablöse von rund 13 Millionen Euro war Jurado damals knapp hinter Klaas-Jan Huntelaar der zweitteuerste Transfer der Schalker Vereinsgeschichte.


Mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet, wurde Jurado bereits im September 2012 wurde er für ein Jahr an den russischen Erstligisten Spartak Moskau ausgeliehen, der ihn im Juni 2013 fest verpflichtete.


Escudero gewann DFB-Pokal



Sergio Escudero: Der U-21-Nationalspieler von Real Murcia wurde 2010 von den Königsblauen verpflichtet und erhielt einen Vertrag bis 2014. „Ich freue mich auf die Bundesliga und möchte bei meinem neuen Klub schnell Fuß fassen“ sagte der Linksverteidiger bei seiner Vorstellung. Doch daraus wurde nichts. Der Defensivspezialist gewann zwar mit den Blau-Weißen 2011 den DFB-Pokal, doch Escudero wurde immer wieder durch Verletzungen, unter anderem einen Leistenbruch, in seiner sportlichen Entwicklung zurückgeworfen.



Als Schalke in der Sommerpause 2011 den österreichischen Nationalspieler Christian Fuchs verpflichtete, wurde der Abwehrspieler seitdem nur noch in der zweiten Schalker Mannschaft eingesetzt. 2013 wechselte er zum FC Getafe und später zum FC Sevilla, wo er mit seiner Mannschaft die Europa League 2016 gewann.




Coke hatte großes Pech



Coke: Zu diesem Team gehörte auch Coke, der mit Sevilla von 2014 bis 2016 sogar dreimal in Folge in der Europa League triumphierte. Deshalb war sein Transfer zu den Königsblauen zum Start der Saison 2016/17 mit großen Hoffnungen verbunden. Doch bei seinem ersten Einsatz für Schalke schlug das Verletzungspech brutal zu.



Im Testspiel gegen den FC Bologna zog sich Coke eine Kreuzbandverletzung im rechten Knie zu. Er konnte erst wieder in einem Testspiel gegen Hannover 96 im März 2017 wieder eingesetzt werden, kam aber nie wieder richtig in Form. Am 1. Januar 2018 kehrte Coke in die Primera División zurück und schloss sich bis zum Saisonende auf Leihbasis dem Aufsteiger UD Levante an.

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