Schalke-Trainer Huub Stevens spricht vor dem Spiel gegen den BVB über seine Gefühlswelt

Schalke 04

Vor dem Derby gab es viele Fragen an Schalke-Trainer Huub Stevens bei der Pressekonferenz. Die zweite Suspendierung von Nabil Bentaleb war ebenso ein Thema wie die Schalker Erfolgschancen.

Gelsenkirchen

, 25.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Schalke-Trainer Huub Stevens spricht vor dem Spiel gegen den BVB über seine Gefühlswelt

Erwartet in Dortmund eine schwere Aufgabe: Schalke-Trainer Huub Stevens. © dpa

Der 65-Jährige über...

... die zweite Suspendierung von Nabil Bentaleb: „Ich werde keine Details verraten. Aber Sie können mir glauben, es war nicht umsonst, diese Maßnahme zu ergreifen. Ich finde es sehr schade, dass ich das tun musste.“

... seine Taktik für das Derby: „Ich hoffe, dass wir bestimmte fußballerische Qualitäten zeigen können. Wir haben bislang immer ordentliche Momente gehabt, aber nicht konstant. Man darf nicht nur defensiv stehen, sondern müssen auch versuchen, offensive Impulse zu setzen.“

„Im Umgang vorsichtig sein“

... über die Probleme seiner Mannschaft: „Wenn du nicht in der Kabine oder auf dem Platz bist, siehst und hörst du nicht alles. Wenn du als erfahrener Trainer auf der Tribüne sitzt, merkst du schon etwas. „Ich hoffe, dass wir das Derby mit elf Spielern anfangen. Nicht, dass einer die Absprachen vergisst…“

... über Ahmed Kutucu: „Ahmed kam zu uns und fragte, ob er bei der U-Mannschaft spielen könnte. Das sind solche Schritte, die ich als positiv empfinde. Ahmed hat ja auch vor kurzem erst sein Abitur absolviert und hat sich dafür wochenlang angestrengt, danach kam er direkt zu uns zum Training. Das war für so einen jungen Burschen sehr viel, da müssen wir im Umgang mit ihm vorsichtig sein.“

Respekt, was in Dortmund aufgebaut wurde

... die Titelchancen von Borusia Dortmund: „Am Ende wird der Bessere oben stehen. Ich habe Respekt für das, was in Dortmund aufgebaut wurde. Wenn der BVB Meister wird, werde ich gratulieren. Aber die Rivalität bleibt natürlich immer bestehen.“

... die Entwicklung seiner Mannschaft: „Die Jungs machen kleine Schritte, der eine schneller, der andere versteht es vielleicht noch immer nicht. Ich versuche, dass am Samstag alle wissen, was gefragt ist - und ich hoffe, dass es so kommt. Sicherheit habe ich nicht, aber ich hoffe es.“

„Die Stimmung ist nicht locker“

... die Atmosphäre in seinem Team: „Die Stimmung ist nicht locker, klar. Aber sie ist auch nicht extra angespannt. Ich versuche Spaß zu vermitteln.

... die Ausgangsposition vor dem Derby: „Ich sehe mehrere Spiele, die angeblich aussichtlos sind. Aber dann passiert doch mehr. Ich weiß nicht, wie das Spiel laufen wird. Natürlich kann man den Spielern etwas mitgeben. Wir wollen alles tun, um ein gutes Ergebnis rauszuholen. Mehr können wir nicht tun.“

... den Erfolgsdruck: „Beide Mannschaften haben in dieser Phase der Saison Druck. Wenn Dortmund schnell spielt, müssen wir unsere Antwort haben. Wir müssen konzentriert sein.“

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