Schalke-Torwart Alexander Nübel hat keine schlaflosen Nächte

Schalke 04

Nur bei der Frage nach seinen Zukunftsplänen gab sich Alexander Nübel am Mittwoch wie erwartet wortkarg. „Es gibt keinen neuen Stand“, sagte der Schalker Torhüter.

Gelsenkirchen

, 06.11.2019, 18:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schalke-Torwart Alexander Nübel hat keine schlaflosen Nächte

Jedes Gegentor - wie hier in Bielefeld - ärgert Schalke-Torhüter Alexander Nübel. © dpa

Ansonsten nahm der Schlussmann zu anderen Themen ausführlich Stellung. Nübel über...

... die Reaktion der Mannschaft auf die Verletzung von Salif Sané: „Er war ein Pfeiler unserer Mannschaft und in Topform. Leider passieren solche Dinge im Fußball. Aber ich bin sicher, dass er gestärkt daraus hervorgehen wird.“

... den neuen Abwehrchef Ozan Kabak: „Er hat zwei ordentliche Spiele gemacht. Wir müssen auf dem Platz ganz viel sprechen, dass ist jetzt besonders wichtig. Aber das mache ich grundsätzlich mit meinen Vorderleuten. Umso mehr Kommandos ich gebe, desto einfacher ist es für die Innenverteidiger.“

... die Umstellungen in der Abwehr: „Wir werden intensiv trainieren. Da wir einen guten und großen Kader haben, können wir die verletzungsbedingten Ausfälle bestimmt auffangen.“

... das 0:4 gegen Fortuna Düsseldorf in der vergangenen Saison: „Das tat weh im letzten Jahr, wir haben etwas gutzumachen. Aber jetzt haben wir eine neue Saison. Wir freuen uns auf das Spiel gegen die Fortuna.“

... den bisherigen Saisonverlauf: „Am liebsten würde ich jedes Spiel zu Null spielen. Das ist mein Ehrgeiz. Aber ich gewinne lieber am Wochenende das Spiel, als 0:0 zu spielen.“

... die Rückkehr von Clemens Tönnies: „Er hat seine Strafe, die er vom Verein bekommen hat, jetzt abgesessen. Ganz so hoch würde ich das Thema nicht aufhängen. Das ist Sache vom Vorstand. Wenn er wieder da ist, nehmen wir ihn so wieder auf. Er hat ja nichts gegen uns gesagt. Ich weiß nicht, wie die Fans reagieren werden. In die Köpfe der Menschen reinzugucken, ist schwierig. Ich weiß nicht, wann Clemens Tönnies wieder zurückkommt und wie die Leute damit umgehen. Proteste gibt es ja an jedem Spieltag zu den unterschiedlichsten Themen.“

... die Wandlung von Amine Harit: „Er hat sich menschlich weiterentwickelt, es war für ihn keine einfache Zeit, als junger Mann nach Deutschland zu kommen. Ein neues Land, eine neue Umgebung, damit muss man sich als junger erst zurechtfinden. Doch man merkt, dass er reifer geworden ist. Er ergreift auch schon mal das Wort in der Kabine.“

... die Nominierung zum NRW-Fußballer des Jahres: „Das freut mich. Ich wurde schon einmal in meiner Heimatstadt Paderborn zu einer Sportwahl nominiert und habe das Ding dann auch gewonnen. Jetzt ist der Rahmen größer. Nordrhein-Westfalen ist eine riesige Sportmetropole, deshalb freue ich mich sehr.“

... das Pokallos Hertha BSC Berlin: „Ein Heimspiel in diesem Wettbewerb ist immer gut. Die Herthaner sind ein starker Gegner. Aber der Pokal ist und bleibt sehr reizvoll, weil man mit wenigen erfolgreichen Spielen viel erreichen kann.“

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