Schalke-Stürmer Guido Burgstaller in der Torkrise

Schalke 04

Er trifft nicht mehr ins Tor. Schalke-Mittelstürmer Guido Burgstaller wartet sehnsüchtig auf seinen ersten Bundesligatreffer in neuen Saison.

Gelsenkirchen

, 06.10.2019, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schalke-Stürmer Guido Burgstaller in der Torkrise

Immer noch ohne Torerfolg: Guido Burgstaller (r.). © dpa

Sieben Bundesliga-Spieltage sind vorüber und Guido Burgstaller hat immer noch kein Tor für den FC Schalke 04 erzielt. So langsam scheint diese Torkrise das Nervenkostüm des Österreichers zu belasten. Beim 1:1 gegen den 1. FC Köln verbaselte der Mittelstürmer erneut zwei gute Chancen. Zumindest ein Tor hätte er machen müssen, doch Burgstaller traf in aussichtsreicher Position nur den Pfosten.



„Wir müssen den Sack einfach zumachen“, so der Stürmer selbstkritisch, der nun schon seit dem 11. Mai auf ein Bundesliga-Tor wartet. Sein Trainer David Wagner sagte dazu nüchtern: „Es wäre gut, wenn man die Torchancen nutzen würde.“

Dabei dürfte sich besonders der 30-jährige Burgstaller angesprochen fühlen, denn Stürmer werden nun einmal primär an Toren gemessen. Dass er trotzdem eine große positive Bedeutung für die Königsblauen hat, liegt an seiner großen Einsatzbereitschaft und mannschaftsdienlichen Spielweise.


Rückendeckung von Riether



„Wenn man sieht, wie Guido ackert und die Räume zuläuft, ist es doppelt bitter, dass er sich nicht mit einem Tor belohnt“, nahm Lizenzspieler-Koordinator Sascha Riether den Stürmer in Schutz. Bei allem Frust über die eigene Torarmut ist Burgstaller mit der Schalker Zwischenbilanz nach sieben Spieltagen sehr zufrieden. „Wir wissen, von wo wir kommen. Wenn wir gewusst hätten, dass wir vier Siege und ein Unentschieden holen, hätte jeder sofort unterschrieben,“ betonte Burgstaller.



Kürzlich hatte er entschieden, seine Nationalmannschaftskarriere für Österreich zu beenden und sich ganz auf Schalke zu konzentrieren. Bisher hat das, was Tore betrifft, noch nicht den gewünschten Effekt gehabt.

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