Schalke-Stürmer Ahmed Kutucu gibt sich bescheiden

Schalke 04

Am vierten Bundesliga-Spieltag hat endlich auch ein Schalker-Stürmer getroffen. Ahmed Kutucu bleibt nach seinem Treffer aber auf dem Boden und gibt sich bescheiden.

Gelsenkirchen

, 16.09.2019, 14:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schalke-Stürmer Ahmed Kutucu gibt sich bescheiden

Glückwünsche von den Mannschaftskameraden: Ahmed Kutucu (2.v.l.) freut sich über sein Tor in Paderborn. © dpa

Er stand zwar wieder nicht in der Schalker Startelf, dennoch strahlte Ahmed Kutucu nach dem klaren Schalker Sieg in Paderborn große Zufriedenheit aus.

Und das hauptsächlich aus zweierlei Gründen. Einerseits war dem 19-Jährigen das erste Stürmertor für seinen Verein in der laufenden Bundesligasaison gelungen, andererseits wurde der gebürtige Gelsenkirchener nach dem Schlusspfiff mit Sprechchören aus dem Schalker Fanlager noch lange gefeiert.



Kutucu genießt bei den eigenen Anhängern einen hohen Stellenwert. Den hat er zwar auch bei David Wagner, doch der Schalker Trainer will den Youngster weiterhin behutsam aufbauen. Deshalb kam Kutucu erst Mitte der zweiten Halbzeit ins Spiel und glänzte neben seinem Treffer auch noch als Torvorbereiter für Amine Harit. Hinterher blieb er bescheiden.

Dank an Trainer David Wagner


„Nur wenn die gesamte Mannschaft funktioniert, können auch die einzelnen Spieler ihre Leistung voll abrufen. Der Trainer gibt uns das Selbstvertrauen, das wir benötigen. Er motiviert uns“, sagte Kutucu. Letztlich sei es ihm auch egal, wer bei die Tore schießt – solange das Resultat stimmt.



Kutucu war für Mark Uth eingewechselt worden, der nach halbjähriger Verletzungspause ein ordentliches Comeback feierte. Dass der Stürmer in der ersten Halbzeit eine Großchance vergab, nahm der 28-Jährige nicht allzu tragisch: „5:1 gewonnen, da sollte man sich nicht zu sehr über diese Aktion aufregen“, gab Uth hinterher gelassen zu Protokoll.



Uth freut sich über sein Comeback


Er blickte bereits zuversichtlich auf die nächste Aufgabe. „Wenn wir mit diesem Selbstvertrauen auflaufen und weiter so Fußballspielen, werden wir auch Mainz bezwingen“, betonte der Stürmer, der neben Guido Burgstaller nicht nur im Zentrum spielte, sondern auch mal auf die Flügel auswich oder sich ein Stück weit ins Mittelfeld zurückfallen ließ.



„Diese Freiheiten gibt mir der Trainer“, freut sich der Nationalspieler. Wagner hatte Uth im Interview mit dieser Zeitung als „gefühlten Neuzugang“ bezeichnet. Eine Charakterisierung, mit der Uth gut leben kann: „Das ist für mich positiver Druck. Fünf Monate draußen zu sein, ist eine lange Zeit. Das darf man nicht vergessen. Aber meine Leiste hat gehalten und es hat viel Spaß gemacht, wieder dabei zu sein.

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