Schalke plant „Zuschauer-Comeback“ mit ca. 11.000 Besuchern

Schalke 04

Bald ist es wohl soweit: Auch in die Veltins-Arena darf wieder Live-Publikum. Gegen Bremen soll es das „Comeback“ geben. In München ist der Trend aktuell dagegen ein komplett anderer.

Gelsenkirchen

, 18.09.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein tristes Bild: Geisterspiele in der Veltins-Arena sollen zumindest ein vorläufiges Ende haben. Gegen Bremen hofft Schalke am 26. September auf die Zulassung von ca. 11.000 Zuschauern.

Ein tristes Bild: Geisterspiele in der Veltins-Arena sollen zumindest ein vorläufiges Ende haben. Gegen Bremen hofft Schalke am 26. September auf die Zulassung von ca. 11.000 Zuschauern. © dpa

Da wurden die Erwartungen von Alexander Jobst sogar noch übertroffen. Vielleicht irgendwann im Oktober, so hatte Schalkes Marketing-Vorstand beim digitalen Schalke-Tag in Aussicht gestellt, werde es auch bei Schalker Spielen in der Veltins-Arena wieder Live-Publikum geben dürfen. Nun ist es möglicherweise schon am 26. September wieder soweit.

Sport und Politik haben sich bekanntlich auf eine Teil-Zulassung für Live-Publikum in Stadien und Sporthallen geeinigt. Schon vorher haben wohl fast alle Vereine an entsprechenden Hygiene-Konzepten gebastelt. Das Schalker Konzept, so hatte Jobst verraten, würde ca. 80 Seiten umfassen. Alles erstellt in strenger und regelmäßiger Abstimmung mit der Stadt Gelsenkirchen und vor allem den lokalen Gesundheitsbehörden.

Verschiedene Verteilungs-Töpfe

Schalke plant für das Heimspiel gegen Bremen mit ca. 11.000 Zuschauern, die in die Arena dürfen. Das entspricht in etwa der 20-prozentigen Auslastung des Stadions. Es wird ausschließlich Tageskarten für die Partien geben, für die noch keine volle Zuschauer-Auslastung der Arena möglich ist. Der Ticketverkauf wird digital gestaltet. Alle Anhänger können eine Karte anfragen, benötigen dafür lediglich einen Account für den S04-Store. Neu-Registrierungen auf store.schalke04.de. Bis Montag (21. September, 9.04 Uhr) können unter anfragen.schalke04.de Anfragen gestellt werden.

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Für die Verteilung gibt es einen festen Schlüssel: Rund 80 Prozent aller verfügbaren Eintrittskarten gehen in den freien Verkauf. Dabei gibt es verschiedene Töpfe, der größte davon gehört den S04-Fans, die Vereinsmitglied und gleichzeitig Dauerkarten-Inhaber sind. Mit den entsprechenden Einstufungen sind dann auch die weiteren Töpfe versehen.

Dank für wertvolle Dienste

Außerdem will Schalke über die Stiftung „Schalke hilft!“ für das Spiel gegen Bremen Beschäftigte aus Gelsenkirchener Krankenhäusern und Pflegeheimen etc. einladen, um sich so für die vor allem in den Corona-Monaten geleisteten wertvollen Dienste zu bedanken.

Wie schnell solche Pläne auch wieder kippen können, zeigte am Donnerstagnachmittag das Beispiel der Stadt München. Weil dort die Corona-Infektionszahlen stark gestiegen sind, stoppte die Stadt die Pläne der Bayern, für das Eröffnungsspiel gegen Schalke am Freitag 7.500 Zuschauer in der Allianz-Arena zuzulassen. Die Partie findet nun ohne Live-Publikum statt.

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