Schalke macht Platz im Kader: Teuchert zu Union, Insua zu SD Huesca

Schalke 04

Stürmer Cedric Teuchert war zuletzt an Hannover 96 ausgeliehen und wechselt nun nach Berlin. Pablo Insua bleibt bei dem Klub, mit dem er in die Erste Liga aufgestiegen ist.

Gelsenkirchen

, 01.08.2020, 10:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geht ab sofort für Union Berlin auf Torejagd: Cedric Teuchert (r.) wechselt von Schalke zu den „Eisernen“.

Geht ab sofort für Union Berlin auf Torejagd: Cedric Teuchert (r.) wechselt von Schalke zu den „Eisernen“. © dpa

Vor dem offiziellen Trainingsstart am Montag räumt Schalke den Kader weiter auf und macht Platz für mögliche Neuzugänge: Nach Jonas Carls und Bernard Tekpetey wissen nun auch Cedric Teuchert und Pablo Insua, wo für sie in beruflicher Hinsicht die Reise hingeht.

Cedric Teuchert wechselt zu Union Berlin - über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag des Stürmers auf Schalke wäre noch bis 2021 gelaufen. Zuletzt war Teuchert an den Zweitligisten Hannover 96 ausgeliehen. Schalke hatte Teuchert im Januar 2018 vom 1. FC Nürnberg verpflichtet, S04-Trainer Domenico Tedesco schwärmte vom „eingebauten Tor-Radar“, das Teuchert hätte.

„Dem Wechselwunsch entsprochen“

Doch die Erwartungen erfüllten sich nicht, Teuchert kam in seiner Schalker Zeit auf lediglich 17 Pfllichtspiel-Einsätze, ein Bundesliga-Treffer gelang ihm für Schalke nicht. „Cedric ist ein talentierter, junger Angreifer, das hat er in Hannover bewiesen. Nach reiflicher Überlegung haben wir seinem Wechselwunsch entsprochen“ - so verabschiedete Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider den neuen Stürmer von Erstliga-Konkurrent Union Berlin.

Pablo Insua, 2017 von Deportivo La Coruna nach Schalke gekommen und danach von Krankheit und Verletzungspech arg gebeutelt, bleibt nun definitiv bei SC Huesca - dorthin war er ausgeliehen, und weil Insua mit Huesca in die Erste Liga aufstieg, wurde aus dem Leihgeschäft ein fixer Transfer. „Wir haben uns für Pablo gefreut, dass es mit dem Aufstieg geklappt hat“, so Jochen Schneider. Aber auch für Schalke wird er sich gefreut haben: Denn bei den Königsblauen hätte Insua wohl kaum eine nachhaltige Einsatz-Perspektive gehabt.

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