Mit einem torlosen Unentschieden in Mönchengladbach ist der FC Schalke 04 in die neue Saison gestartet. Wir ordnen die Leistung ein im Borussia-Park ein und analysieren, was noch nötig ist.

Gelsenkirchen

, 18.08.2019, 18:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Unentschieden in Mönchengladbach tut Schalke gut. Vor allem in psychologischer Hinsicht, denn bei einer Niederlage wären wohl sofort die Diskussionen aufgeflammt, ob wieder solch ein Fehlstart wie im vergangenen Jahr droht. Damals gab es fünf Niederlagen in Folge.


Schalke arbeitete in Mönchengladbach zwar mehr Fußball, als dass es ihn spielte, aber solche Tugenden wie Einsatzbereitschaft und Leidenschaft sind die Basis für sportlichen Erfolg. Deshalb ist es richtig, dass Trainer David Wagner erst einmal großen Wert auf eine solide Defensivarbeit legt.

In der Offensive fehlt noch Durchschlagskraft

Spielerisch gibt es noch viel Luft nach oben. Aber das ist keine Überraschung, denn die Startformation im Borussia-Park hatte ihr Gesicht im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Mit Jonjoe Kenny und Benito Raman standen nur zwei Neuzugänge beim Anpfiff auf dem Platz.


Deshalb kommt den weiteren Transferaktivitäten bis zum 2. September besondere Bedeutung zu. Sportvorstand Jochen Schneider und Kaderplaner Michael Reschke sind am Zug, das Ausgebot zu optimieren. Nach den Eindrücken im Borussia-Park sollte Schalke im Angriff unbedingt noch etwas tun.

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