Schalke hat eine Reihe von Spielern in der Sommerpause ausgeliehen. Deren Formkurve verlief bei ihren neuen Vereinen bisher recht unterschiedlich. Wir ziehen eine Zwischenbilanz.

Gelsenkirchen

, 28.08.2019, 15:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch wenn es Ralf Fährmann öffentlich wohl nicht zugeben würde, so hatte sich der an Norwich City ausgeliehene Schalker Torhüter seinen Wechsel nicht vorgestellt. In den bisher drei absolvierten Spielen in der Premier League kam der 30-Jährige noch keine Minute zum Einsatz.



Der deutsche Trainer Daniel Farke vertraut stattdessen auf Tim Krul. Bisher ging die Hoffnung von Ralf Fährmann also nicht in Erfüllung, in Norwich mehr Spielpraxis zu sammeln als auf Schalke, wo ihm Alexander Nübel den Rang abgelaufen war. Kleiner Trost für Fährmann: Am Dienstag kam er wenigstens im Liga-Cup zum Einsatz. Allerdings verlor Norwich überraschend mit 0:1 gegen den Viertligisten Crawley Town.


Tekpetey tankt ein bisschen Selbstvertrauen

An einem anderen früheren Schalker hat Norwich aktuell dagegen viel Freude. Teemu Pukki erzielte fünf von sechs Toren für Norwich in der laufenden Premier-League-Saison. Der 29-Jährige Finne spielte von 2011 bis 2013 für die Königsblauen.


Auch der an Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Stürmer Bernard Tekpetey ist noch auf der Suche nach seiner Bestform. Beim 6:0-Testspielerfolg am Dienstag gegen den TSV Meerbusch erzielte Tekpetey nach schöner Einzelleistung einen Treffer und tankte wenigstens ein bisschen Selbstvertrauen.



Rudy fühlt sich in Hoffenheim wohl


Der an 1899 Hoffenheim ausgeliehene Sebastian Rudy, der bei den Königsblauen überhaupt nicht funktionierte, scheint an seiner früheren Wirkungsstätte wieder aufzublühen. In den ersten beiden Bundesligaspielen stand Rudy jeweils in der Anfangsformation der Hoffenheimer.


Der neue TSG-Trainer Alfred Schreuder attestiert dem Mittelfeldspieler eine „brutale Qualität“ und stattete ihn quasi mit einer Einsatzgarantie aus. „Über Sebastian braucht man nicht viel reden, er ist ein deutscher Nationalspieler. Es ist wichtig, dass er wieder viele Spiele hintereinander macht, das hat ihm zuletzt gefehlt“, so der Hoffenheimer Coach. Man darf gespannt sein, ob Rudy diese Vertrauen auch in den nächsten Wochen und Monaten rechtfertigen kann.



Teuchert mit Licht und Schatten


Der an Hannover 96 ausgeliehene Cedric Teuchert ist nach einer Verletzung in der Vorbereitungsphase in der niedersächsischen Landeshauptstadt angekommen. Beim 3:0 gegen Wehen Wiesbaden überzeugte der Neuzugang als zweite Spitze neben Marvin Ducksch. Allerdings enttäuschte er danach beim 1:1 gegen Fürth und wurde ausgewechselt.

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